Georg-Ludwig von Breitenbuch
Da haben die anderen Länder ein Problem!) – Ja, sicherlich, ich wollte nur sagen, wir haben schon immer sehr viele und sehr viel gute Gasspeicher und -einkommen gehabt, das sage ich einmal so. Die Frage war, wie lange wir im Winter mit den vorhandenen Speichern überleben. Da schauen Sie, glaube ich, zu kurz nur auf die Speicher. Es ist ja nicht so, dass, wenn ein harter Winter kommt, diese Speicher nicht weiter gefüllt werden, also der Zustrom an Gas auf einmal abknickt und wir nur noch von den Speichern leben. (Sebastian Wippel, AfD: Wie lange denn?) Speicher puffern eine gewisse Zeit von Schwankungen. (Zuruf von der AfD) Die Schwankungen haben wir seit Monaten, weil aus Russland nichts mehr kommt. Trotzdem werden sie gut gefüllt, nämlich aus den anderen Quellen, die ich vorhin genannt habe. (Zuruf von der AfD) Die anderen Quellen liefern auch weiterhin Gas, auch in einem harten Winter. Bei einem milden Winter gibt es gar kein Problem. Bei einem harten Winter – da haben Sie recht – könnte es zu einem Engpass in der Wärmeversorgung kommen. Aber auch dafür hat die Bundesgesetzgeberin etwas vorgesehen; ein Stufenplan schreibt vor, dass zum Beispiel vorübergehend für ein paar Wochen große industrielle Anlagen nicht mit Gas versorgt werden. (Zuruf von der AfD) Das ist in einer Notlage auch völlig in Ordnung und gerechtfertigt. Wichtig ist, dass die Privathaushalte und sozialen Einrichtungen immer mit Wärme und Gas versorgt werden. Daran sollte die Bundesregierung nicht rütteln, auch wenn sie am Anfang mal angedeutet hat, dass es da eine Änderung in diesem System gibt. (André Barth, AfD, steht am Mikrofon.)
