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Thomas Prantl

AfD 22.09.2022 Sitzungen 7/57

Das kann ich auch ausführlich beantworten. Es gibt zu diesem Antrag ja eine Stellungnahme der Sächsischen Staatsregierung, (Sören Voigt, CDU: Ah!) und es gibt Anlagen zu diesem Antrag. Diese stelle ich Ihnen umgehend zu. (Ah! von der CDU – Unruhe) Der Vollständigkeit halber sollten wir das schon hinzufügen. Ich habe von einem Antragsetikett gesprochen, ein Antragsetikett, das einen einigermaßen bodenständigen – – (Sören Voigt, CDU: Ist gut, hat sich erledigt!) – Nein, nein. Lassen Sie mich doch bitte ausreden. Sie haben doch eine Frage gestellt. Wollen Sie eine Antwort, ja oder nein? (Zuruf der Abg. Sören Voigt, CDU, und Marco Böhme, DIE LINKE) – Ach, Sie wollen keine. Ich schicke Ihnen – – (Unruhe) Herr Voigt, machen wir es kurz: Ich schicke Ihnen die Unterlagen zu und wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen Ihres Buchstabensalats. (Beifall bei der AfD – Zuruf der Abg. Antonia Mertsching, DIE LINKE) Ich jedenfalls, liebe Frau Mertsching, habe zwei Jahrzehnte lang im Naturschutz gearbeitet und sage Ihnen eines: Unsere grünen Berufe haben es nicht verdient, von fachfremden Pseudothemen ideologisch verzerrt zu werden. (Beifall bei der AfD) Werte CDU-Fraktion, lieber Herr Voigt, werte GRÜNE, werte SPD: Was nützt denn überhaupt der schönste Unterricht, wenn der Arbeitsalltag grüner Berufe politisch unerträglich gemacht wird? Wäre es nicht viel mehr der Schlüssel zum Erfolg, dass Sachsens Regierung endlich dafür sorgt, dass grüne Berufe wieder attraktiver werden? Unseren Bauern, Förstern und Gärtnern nutzen lauwarme Lippenbekenntnisse und Berichtsanträge überhaupt nichts, wenn gleichzeitig fachfremde grüne Landwirtschaftsminister – in Berlin der Sozialpädagoge Özdemir, in Dresden der Kunsthistoriker Günther – den Landnutzern den Arbeitsalltag mit ideologischen Umweltauflagen unerträglich machen und die politisch verursachten Nöte unserer Bauern partout nicht verstehen wollen, weil sie es nicht können. (Beifall bei der AfD) Grüne Ideologie und grüne Minister, das ist derzeit das größte Problem für grüne Berufe. Das beheben Sie nicht mit Berichtsanträgen und Absichtserklärungen. (Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE) Noch einmal: Wohlklingende Lippenbekenntnisse haben sich unsere Bauern und Förster lange genug angehört. Was grüne Berufe wirklich brauchen, ist die konsequente Unterstützung durch gute Fachpolitik, bezahlbare Energie, bezahlbaren Diesel und Rückendeckung gegenüber praxisfremden Green-Deal-Verboten aus Brüssel. (Beifall bei der AfD) Zurück zum Antrag: Ihre fachlich qualifizierten Ansätze – das möchte ich noch einmal betonen –, Schülern Landwirtschafts-, Natur- und Umweltthemen besser zu vermitteln, finden wir absolut richtig. Bauen Sie diese Felder weiter aus. Die ideologische Zersetzung grüner Berufe lehnen wir konsequent ab. Deswegen werden wir uns enthalten. Für Ihren nächsten Antrag, Herr Voigt, noch einen kleinen Merksatz zum Einpauken: Mit grünen Ideologen kommen grüne Berufe niemals auf einen grünen Zweig. Vielen Dank. (Beifall und Heiterkeit bei der AfD) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Kollege Prantl sprach für die AfD-Fraktion. Ich frage die Fraktion DIE LINKE: Gibt es noch Redebedarf? –

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