landtag.sachsen.de ↗

Torsten Gahler

AfD 21.09.2022 Sitzungen 7/56

Danke. Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordneten! Ich kann nur Herrn Nowak beipflichten: Reformen sind dringend notwendig. Wir haben nie gesagt, dass wir etwas ganz abschaffen wollen, aber zumindest sind Reformen notwendig. Das, was jetzt von Frau Feiks, Frau Dr. Maicher und Herrn Panter unterstellt wurde, sind polemische Unterstellungen, weil Sie überhaupt nicht auf das eingegangen sind, was ich vorgetragen habe. (Beifall bei der AfD) Aber ich will jetzt fortfahren. Nachdem ich Sie mit einem kleinen Cliffhanger in der ersten Runde zurückgelassen habe, möchte ich den Faden gern weiterspinnen: Was wären denn die Preisverleihungen, bei denen dann Metallica oder Ähnliche auftreten könnten, ohne Preise für Anja Reschke, Claus Kleber, Patrick Gensing oder Georg Restle? Was wären Talkformate ohne preisgekrönte Moderatoren wie Maischberger, Illner, Plasberg und Co.? Nicht zu vergessen: Jan Böhmermann? Um die Preiskrönungen noch öfter zu erleben, macht es Sinn, sich an noch mehr preisverleihenden Instituten zu beteiligen, nicht nur am Grimme-Institut oder an Civis. Man sollte sich an allen möglichen beteiligen, dann klappt es auch, dass viele Preise für öffentlich-rechtliche Spitzenleistungen vergeben werden. (Beifall bei der AfD) Bisher hat man noch nicht über tiefgreifende Reformen gesprochen, aber vielleicht sollte man dem Medienstaatsvertrag in § 26 Abs. 2 einen weiteren Satz hinfügen: Alle bedeutsamen linksgrünen politischen, weltanschaulichen und gesellschaftlichen Kräfte und Nichtregierungsorganisationen müssen in den Vollprogrammen überwiegend zu Wort kommen. Damit hätte der Istzustand bei den Sendern endlich eine rechtliche Grundlage, (Beifall bei der AfD) und Kritik daran würde ins Leere laufen. Zugleich müsste noch mehr Geld in Umerziehungsprogramme und entsprechende Sendungen fließen; denn alle bisherigen intensiven Bemühungen, die Bevölkerung auf den richtigen Weg zu bringen, haben ja keinen großen Erfolg gehabt. So kann die Transformation der Gesellschaft nicht gelingen, und Oppositionsparteien erhalten immer noch zu hohe Zustimmungswerte. (Beifall bei der AfD) Frühere Formate von prominenten Adligen sollten wieder aufgegriffen werden; Karl-Eduard würde sich freuen. (Leichte Heiterkeit bei der AfD) Ein guter Schritt sind Programmformate wie „Monitor“, „Kontraste“, „Tagesthemen“ und das „heute journal“. Bereits jetzt werden erfolgreich Meinungen in diesen Nachrichten platziert; unschön ist nur, wenn bekannt wird, dass sich der meinungsverbreitende Darsteller als Mitglied einer Partei, Lobbygruppe oder Ähnlichem entpuppt. Die Verwendung von Wahlkampfmanagern oder aktiven Funktionsträgern sollten die GRÜNEN noch einmal überdenken. (Beifall bei der AfD) Sinnvoller scheint es, Personen mit Parteibindung und gewisser Bias in einer anderen Rolle zu platzieren. Bei Kai Gniffke ist das der SPD gelungen, bei Christine Strobl ist es der CDU gelungen, und Glückwunsch auch an die GRÜNEN, dass sie einen Mercator-Fellow in Form von Julia Krittian beim MDR unterbringen konnte. Die Stiftung Mercator ist es schließlich auch, die über ihre Tochter Agora – wie unser geschätzter Kollege von Breitenbuch vorhin bereits berichtete – und andere Töchter den Green New Deal protegiert, forciert und zum Wohle des deutschen Volkes auch die Energiewende maßgeblich mit vorantreibt. Andere Mitarbeiter stören dabei nur; aber durch einen Umbau im Direktorium kann man viel bewirken, man muss nur den richtigen Mann oder die richtige Frau finden. Kenntnisse vom Rundfunk sind nicht vonnöten. Schwarze Flecken in der Vergangenheit sind nicht so schlimm, wenn man das Handwerk des Relotierens vollständig beherrscht. (Beifall bei der AfD) Lästige Altmitarbeiter aber lassen sich einfach aussortieren – mit Abfindung. Dazu ist manchmal eine Vertragsverlängerung notwendig, um eine möglichst hohe Abfindung zu generieren. Das heißt: vom Bayerischen Rundfunk lernen heißt siegen lernen. Der MDR muss dazu manchmal den Sprecher der Landesgruppe benutzen und durch ihn gelenkt werden, und siehe da: Kurze Zeit später bewirbt sich auch der Programmdirektor erfolgreich auf eine niedriger bezahlte Tätigkeit in einem anderen Unternehmen außerhalb des Senders. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich der Programmdirektor verdient gemacht hat, indem er einen allzu aufmüpfigen Fernsehliebling auf Geheiß entsorgte. – Was soll man nun sagen? Wichtig ist, dass die Familie versorgt ist. Blöd ist, wenn man keine Verwandten innerhalb des Senders hat. Mehr Ideen dazu verbreite ich in der nächsten Runde. (Beifall bei der AfD) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Nun die CDUFraktion, Herr Abg. Pohle.

Alle Reden von Torsten Gahler Protokoll ↗