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Christian Piwarz

14.07.2022 Sitzungen 7/54

Ich habe die Übersicht, die ich sonst immer dabeihabe, prompt heute nicht dabei. Wir haben natürlich erfasst, welcher Schüler welcher Schule zugewiesen ist, deshalb würden wir es dem Schulausschuss aktuell nachreichen. Sehen Sie es mir nach, dass ich jetzt die einzelnen Zahlen nicht nenne. Es ist aber ganz klar: Der Großteil sind Grundschule und Oberschule, da auch an den Oberschulen selbstverständlich die Vorbereitungsklassen dauerhaft etabliert sind. Als Besonderheit sei zu nennen, dass wir auch in einer doch recht erklecklichen Zahl direkt die Einzelintegrationen an Gymnasien zuweisen konnten; das ist, glaube ich, eine mittlere dreistellige Zahl. Im berufsschulischen Bereich sind es weniger, da es dort schwierig ist, die entsprechende Passgenauigkeit herzustellen. Es gibt auch einzelne Zuweisungen an die Förderschulen. Aber zum Gros – Grundschule, Oberschule – würden wir Ihnen die genauen Zahlen noch zuarbeiten. Wir haben uns natürlich auch die Frage gestellt: Wie ist der Übergang bei diesem quasi kurzen Schuljahr, das noch blieb für jene, die zu uns gekommen sind, von der 4. in die 5. Klasse? Wir haben hierbei – mit einem Schulleiterschreiben – die generelle Empfehlung ausgesprochen, im Zweifel die 4. Klasse an der Grundschule zu wiederholen und dort Deutsch zu lernen, bevor dann der Schritt in die weiterführende Schule gemacht wird, aber natürlich die Möglichkeit eröffnet und erläutert: Wer möchte, kann einen entsprechenden kurzen Vermerk machen, damit wir wissen, wer dann wirklich an eine weiterführende Schule gehen will. Der jetzige Stand ist, dass von 667 Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen aus der Ukraine, die jetzt an unseren Schulen sind, 249 an eine weiterführende Schule wechseln wollen; das sind 37 %. Das heißt, die Mehrheit hat sich offensichtlich – Zwischenstand – dafür entschieden, die 4. Klasse an der Grundschule quasi zu wiederholen – wobei dies keine richtige Wiederholung ist –; ein nicht geringer Anteil sagt aber: Nein, wir wollen im Regelfall in die 5. Klasse an die Oberschule oder auf das Gymnasium gehen. Hauptproblem bei beiden Varianten bleibt natürlich: Sie müssen Deutsch lernen; das muss an beiden Schulen gewährleistet sein. Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Vielen Dank. An Mikrofon 3 Juliane Pfeil, bitte, für die SPD-Fraktion.

Protokoll ↗