Dr. Rolf Weigand
Vielen Dank, Frau Präsidentin. Herr Staatsminister, ich möchte gleich daran anknüpfen, was Sie jetzt ausgeführt haben. In den Diskussionen, die wir bisher geführt hatten – beginnend im März im Ausschuss für Schule und Bildung –, hieß es am Anfang: Es gibt diese Onlineangebote für die Schüler, denn es gibt noch die Lehrer in der Ukraine – das hat man den Medien entnommen und wir haben es im Ausschuss auch diskutiert –, die dann diesen Onlineunterricht angeboten haben. Warum erfolgt jetzt aber diese Kehrtwende, indem Sie jetzt sagen, jetzt sollen sie – – Wir wissen ja, welche Belastung auf das Schulsystem zukommt und dass die Kapazitäten fehlen. Warum nutzt man nicht noch mehr – auch in das neue Schuljahr hinein, wohl wissend, dass die Kapazitäten fehlen – weiterhin das Onlineangebot aus der Ukraine? Ist das seitens der Ukraine abgebrochen worden? Gab es Rückmeldungen von den Eltern hier, dass sie sagen, sie wollen, dass die Kinder stärker hineinkommen? Denn am Anfang hatte ich es immer so verstanden, dass der Wunsch der Ukraine war, dass die Kinder am ukrainischen Bildungssystem weiter dranbleiben.
