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Sabine Friedel

SPD 14.07.2022 Sitzungen 7/54

Vielen Dank. – Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, nämlich am 15. Juli 2020, hat der Landtag das Gesetz zur Einführung der Gemeinschaftsschule im Freistaat Sachsen beschlossen. Dem voraus ging – das erinnern Sie sicher – ein Volksantrag mit 50 000 Unterschriften, der nach 30 Jahren Streit über das Schulwesen in Sachsen überhaupt erst das Fenster für eine Beendigung dieses Streits eröffnet hat. Heute, zwei Jahre später, nach gerade einmal 24 Monaten, gibt es bereits eine Reihe von Schulen, in denen länger gemeinsam gelernt wird, so wie es der Volksantrag vorsieht. Neben dem Chemnitzer Schulmodell und der Nachbarschaftsschule Leipzig, die das schon seit 30 Jahren tun, haben wir seit dem letzten Schuljahr die Leipziger Modellschule, die Kooperationsschule Chemnitz und die Keulenbergschule Großnaundorf im längeren gemeinsamen Lernen, und im kommenden Schuljahr kommen wahrscheinlich hinzu: eine Oberschule+ in Weißwasser, eine Oberschule+ in Wolkenstein im Erzgebirge, eine Oberschule+ in Lengenfeld und – besonders erfreulich – zwei staatliche Gemeinschaftsschulen in Dresden: die Universitätsschule und die Gemeinschaftsschule Albertstadt. Solarenergie, kostet zehnmal so viel wie Erdgas. Dort geht es nämlich dann darum, dass man bei den Preisen als Staat zwar eine Weile helfen kann; wenn man aber eine Wirtschaft hat, die für Gas den drei-, vier- oder zehnfachen Preis bezahlen muss, dann ist der Wirtschaftsstandort Deutschland tot. Dann gibt es keine Steuereinnahmen mehr und dann kann auch ein grüner Minister keine Almosen mehr verteilen. Dann ist nichts mehr mit Preise stützen; denn ohne eine funktionierende Wirtschaft – und diese braucht billige Energie – ist dieses ganze Konstrukt nicht mehr haltbar, und dann geht Ihre grüne Milchmädchenrechnung am Ende nicht mehr auf. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)

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