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Petra Köpping

02.06.2022 Sitzungen 7/52

Vielen Dank auch für diese Frage. Ich habe mir das sogar schon selbst bei zugewanderten Menschen angeschaut, bei denen wir spezielle Beratungen in der Schuldnerberatung durchgeführt bzw. denen wir vorzeitig mitgeteilt haben, wo sozusagen Fallen sind. Das waren in dem Fall – daran kann ich mich gut erinnern – im Jahr 2019 Hinweise zu den Heizkosten und zum Wasserverbrauch. Oft wusste man einfach nicht, wie teuer das ist, und man wusste auch nicht, dass nicht jeden Monat, sondern nur quartalsweise eine Rechnung kommt. Das waren Themen, bei denen wir gesagt haben, dass regelmäßige Informationsveranstaltungen ein wichtiger Teil sind. Wir dürfen auch nicht verhehlen, dass in der Zeit während Corona viele Dinge in der direkten Beratung nicht möglich waren. Natürlich gab es telefonische Beratung, man hat auch über das Internet beraten, aber dabei ergeben sich oft mehr Fragen als Antworten. Insofern ist die direkte Informationsveranstaltung das Beste. Ich habe es schnell noch einmal rausgesucht: Natürlich gibt es bundesweite Aktionswochen für die Schuldnerberatung. Insofern sind das nicht nur Landesmaßnahmen, sondern auch Bundesmaßnahmen, die durchgeführt werden. Damit bin ich aber auch schon wieder bei dem Thema Haushalt: Wenn ich viele präventive Veranstaltungen machen will, muss ich diese auch finanzieren können, und das geht nur mit Geld. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Für die SPD Frau Pfeil.

Protokoll ↗