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Petra Köpping

02.06.2022 Sitzungen 7/52

Vielen Dank für diese Frage. – Ich mache es ein wenig wie Kollege Piwarz heute. Der Finanzminister ist gerade nicht da. Aber wir befinden uns in den Haushaltsberatungen. Wie ist der Stand jetzt? Wir haben 76 Schuldnerberatungsstellen und 30 Insolvenzberatungseinheiten. Wir könnten bis zu 43 Beratungseinheiten haben. Das heißt: Wir könnten das noch aufstocken. Das bedeutet, dass wir die 3 Millionen Euro, die momentan im Haushalt verankert sind, noch einmal aufstocken müssen, sonst können wir das nicht schaffen. Das haben wir zumindest in der Haushaltaufstellung versucht. Ich hoffe auf die Unterstützung des Landtags, weil ich glaube, dass das ein wichtiges Feld ist. Wenn Menschen in die Schuldnerberatung gehen, gibt es oft die Möglichkeit, dass man frühzeitig, vorschnell und eilig zur außergerichtlichen Einigung kommt und den Menschen einen Weg zeigt, wie sie aus der Schuldenfalle herauskommen können. Wenn sie in der Verbraucherinsolvenz sind – das wissen wir –, ist das ein richtiges Verfahren. Auch da gibt es Möglichkeiten. Aber wir haben auf der anderen Seite diejenigen, die auf ihr Geld warten. Insofern ist an der Stelle eine Schuldnerberatung immer das Wichtigste, um dort einen Weg zu finden, damit man nicht den langen Weg zur Verbraucherinsolvenz gehen muss. Dazu bedarf es einer finanziellen Ausstattung, damit wir die Menschen, die dort arbeiten, schulen und diese dann die Beratung durchführen können. Ich hatte in meiner Eingangsrede gesagt, dass wir mittlerweile bis zu sieben Wochen Wartezeit haben. Das ist bis zum Jahr 2020 nicht so gewesen. Darauf sollten wir als Landtag, aber auch als Freistaat reagieren. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Und die BÜNDNISGRÜNEN bitte, Frau Čagalj Sejdij.

Protokoll ↗