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Thomas Prantl

AfD 02.06.2022 Sitzungen 7/52

Soweit Sie davon sprechen, dass die Saat des Zweifels hier eingebracht wird, fühle ich mich an Zeiten der mittelalterlichen Inquisition erinnert und nicht mehr an die Debattenkultur im 21. Jahrhundert in einem demokratisch gewählten Parlament. Gewöhnen Sie sich das bitte ab. (Zuruf der Abg. Luise Neuhaus-Wartenberg, DIE LINKE) Der Impfclown ist ein Begriff, den ich den Medien entnommen habe. Das ist nicht meine Wortschöpfung. Das ist ein medialer Begriff. Ich habe extra bei Frau Köpping noch mal nachgefragt. Da muss ich Ihnen jetzt ein Stück entgegenkommen. Frau Köpping hat mich korrigiert in der Antwort auf die Anfrage: Es geht tatsächlich nicht um einen Impfclown, sondern um einen Gesundheitsclown, (Staatsministerin Petra Köpping: Der auch in Krankenhäusern arbeitet!) für den das Ministerium 3 000 Euro ausgegeben hat, (Lachen bei der AfD) bevor das Projekt abgebrochen wurde aufgrund der Proteste von aufgebrachten Eltern, die nicht zusehen wollten, wie Kinder, die von Covid-19 null Komma null betroffen sind, an die Kanüle gelockt werden – ich bleibe dabei –, um dort einen Impfstoff auszuprobieren, den diese Kinder überhaupt nicht brauchen. Es ist und bleibt der ethische Gefrierpunkt dieser Impfkampagne. (Beifall bei der AfD – Zurufe von den LINKEN) Ich möchte noch etwas zum wissenschaftlichen Anspruch in dieser Diskussion sagen. Sie stellen sich hier allen Ernstes hin und reden von Pocken und von Kinderlähmung, von furchtbaren Krankheiten, bei denen wir alle froh sein können, dass sie überwunden sind. Sicherlich haben die Medizin und die Wissenschaft wesentlich dazu beigetragen. Aber Sie können doch eine Erkrankung der mittleren und oberen Atemwege wie Covid-19, die überwiegend schwer mehrfach vorerkrankte alte Menschen betrifft – – (Sabine Friedel, SPD: Die tödlich verläuft!) – Verläuft sie gerade nicht. Sagen Sie einmal etwas zur Sterblichkeitsrate von Pocken, sie liegt im zweistelligen Bereich. (Sabine Friedel, SPD: Haben Sie mir vorhin zugehört?) – Selbstverständlich habe ich Ihnen zugehört. (Sabine Friedel, SPD: Schämen Sie sich!) – Nein, ich schäme mich nicht, weil ich Fakten nenne; und für Fakten, die ich hier nenne, muss ich mich nicht schämen. (Beifall bei der AfD)

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