Ivo Teichmann
Es ist ein so ernstes Thema, und die Krankenschwestern wenden sich an mich als Abgeordneten, (Zuruf der Staatsministerin Petra Köpping – Unruhe) weil sie enttäuscht darüber sind, dass sie unter Druck gesetzt, dass sie fremdbestimmt werden, statt selbstbestimmt handeln zu können. Akzeptieren Sie doch einfach eine menschliche Entscheidung. Die betroffenen Personen sind verunsichert (Staatsministerin Petra Köpping: Das ist ein Bundesgesetz!) und wollen selbst entscheiden, das heißt, es soll eine freiwillige Entscheidung sein, ob sie sich impfen lassen oder nicht. (Staatsministerin Petra Köpping: Es ist ein Bundesgesetz!) Genau das verweigern Sie diesem Personenkreis. (Beifall bei der AfD) Wir reden hier nicht von Einzelfällen, sondern wir reden allein im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge von aktuell 3 400 ungeimpften Personen. Das sind also nicht nur ein paar Leute, und wenn Sie sich die 3 400 Personen aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich wegdenken wollten, dann käme der Gesundheitsbereich zum Erliegen. (Staatsministerin Petra Köpping: Das tun wir nicht!) Das ist meine Sorge. Es gibt darüber hinausgehend viel größere Ursachen. Junge Leute, die in den Pflegebereich gehen würden, sagen: Nein, das tue ich nicht, weil ich dann genau diesem Druck ausgesetzt werde, den ich nicht möchte. – Und das, bitte schön, haben Sie als Ministerin und auch alle Abgeordneten auf Bundes- und Landesebene zu akzeptieren. Punkt! (Beifall bei der AfD) Lassen Sie mich als Verwaltungsfachmann noch etwas dazu sagen: Sie haben ein bürokratisches Monster geschaffen, wie Sie es sich wahrscheinlich selbst kaum vorstellen können. (Zuruf der Staatsministerin Petra Köpping)
