Rico Gebhardt
Was?) dass es schwankende Umsätze und Unternehmensgewinne gibt. Das schwankt mitunter. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Das hat schon Marx im „Kapital“ aufgeschrieben!) Es ist – – Dann haben Sie es aber nicht richtig gelesen, Herr Gebhardt, (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Doch!) oder nie verinnerlicht. – Was ich Ihnen also sagen will, ist, dass die Gewinne, die heute in den Ölunternehmen entstehen, auch dazu dienen, die in der Coronakrise aufgenommenen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Ich kann Ihnen ein anderes Beispiel nennen. Sie hätten auch in der Coronakrise aufstehen und sagen können, beispielsweise sei Netflix ein Profiteur gewesen. Es gab viele (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) kommen natürlich an Gewinne von Netflix schlecht heran. Da gibt es keine Steuer – – (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Ist belegbar!) – Das habe ich sofort verstanden. Schön, dass Sie aufpassen. Sie sind auf mein Fakebeispiel vorbereitet. Aber es hat sich auch keiner hingestellt und gesagt, die Firma profitiere jetzt extrem. Die Firma leidet im Moment extrem, (Heiterkeit und Zurufe von den LINKEN) weil das Umsatz- und Gewinnwachstum von Netflix jetzt nach der Pandemie extrem stagniert und der Börsenkurs, wenn ich es richtig im Kopf habe, um mehr als 30 % gefallen ist. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Um mehr als 35 %!) – Herr Lippmann, sind Sie etwa investiert, weil Sie das so genau wissen? (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Das habe ich gelesen!) – Nein, es können auch 35 % sein. Deshalb sage ich Ihnen: Wir müssen alles zusammen und miteinander denken. (Nico Brünler, DIE LINKE: Die Frage ist, ob man sich Netflix leisten kann!) – Das kostet, glaube ich, 7,99 Euro. Sie können – so war es bisher – sogar noch das Kennwort im ganzen Haus weitergeben. Es würde Ihnen bisher nichts passieren. (Dirk Panter, SPD: Jetzt aber! – Unruhe) – Bisher würde Ihnen dabei nichts passieren, das habe ich in der Zeitung gelesen, Herr Panter. (Heiterkeit – Dirk Panter, SPD: Das habe ich in der Zeitung gelesen!) – Ja, ich zeige Ihnen den Zeitungsartikel. (Dirk Panter, SPD: Glauben Sie nicht alles, was in der Zeitung steht! –
