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Armin Schuster

05.05.2022 Sitzungen 7/50

Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren Abgeordneten! Ich denke, die eben erlebte Diskussion hat wieder gezeigt: Wie wir sprechen, erhitzt die Gemüter. Unsere Sprache ist ein emotionales Thema. Manche gehen ja so weit – vor allem nach Anträgen der AfD – zu behaupten, Sprache sei immer eine Zumutung, sowohl für den, der spricht oder schreibt, als auch für den, der hört oder liest. Damit es mit den Zumutungen nicht zu viel wird – auch um so etwas muss sich eine Staatsregierung kümmern –, geht es darum, Standards zu schaffen. Wie gehen wir gegenüber Bürgern, in der Verwaltung, in der Gesetzesschreibung mit dem Thema um? Da geht es erstens um ein gewisses Maß an Sachlichkeit, wobei man gerade an Debatten wie heute sieht, wie schwer das ist. Zweitens, Frau Abg. Buddeberg, geht es – und das nehme ich für mich in Anspruch, obwohl ich bei der CDU bin – im Alltag auch immer um Empathie und Einfühlungsvermögen. Das haben Sie uns ein bisschen abgesprochen. Da bekomme ich ein Störgefühl. (Heiterkeit und Beifall bei der CDU –

Protokoll ↗