Sebastian Gemkow
Vielen Dank. Im Moment sind die sächsischen Hochschulen weitestgehend wieder in den regulären Betrieb gegangen. Zum Teil werden noch Hygienekonzepte angesetzt. Das sind die entsprechenden Entscheidungen der Hochschulen, die sie in ihrer eigenen Verantwortung treffen können. Im Moment haben wir auch keine Steigerung im Infektionsgeschehen in unseren Einrichtungen. Das ist erst einmal schön. Das ist ähnlich wie in der gesamten Gesellschaft. Unsere Hoffnung ist natürlich, dass es auch in Zukunft so bleiben wird, auch wenn wir das alle nicht wissen. Nichtsdestotrotz sind die Modi der vergangenen Jahre erprobt. Das heißt hybride bzw. digitale Veranstaltungsformate und dort, wo es möglich und nötig war, Veranstaltungen in Präsenz. Hier haben die Einrichtungen, die Hochschulen, Fakultäten und Institute in großer Breite einen Umgang mit der Krise gelernt. Wir konnten sie gemeinsam mit Ihrer Unterstützung finanziell bei dem Aufbau von digitalen Infrastrukturen unterstützen. All das ist jetzt da und wird mit Sicherheit zu einem gewissen Grad dort, wo es sinnvoll ist, weiter genutzt werden. Ich gehe davon aus, dass diese Strukturen wieder genutzt werden können, das heißt, die Modi, in denen man den Lehr- und Forschungsbetrieb durchgeführt hat, wieder ins Leben zu rufen. Insofern wird es eher die Aufgabe sein, kurzfristig zu reagieren, wenn besondere Bedarfe entstehen. Es wird unsere Aufgabe sein, diese Situation wachen Auges mitzuverfolgen. Ansonsten bin ich optimistisch, dass die Hochschulen die Situation für die nächste Zeit im Griff behalten, und wenn reagiert werden muss, dann müssen wir das tun. Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Vielen Dank. Ich schlage vor, es ist noch eine Frage möglich. Sabine Friedel für die SPD-Fraktion, bitte.
