Sebastian Gemkow
Vielen Dank für die Frage. Das Stipendium Georgius Agricola war für uns ein vor allem schnell verfügbares Instrument, um pragmatisch und schnell zu helfen. Ich denke, das ist das, was uns alle verbindet und was wir auch überall in der Gesellschaft beobachten: dass jeder an seiner Stelle versucht, möglichst unkompliziert und vor allem schnell zu helfen. Wir waren dankbar, dass wir dieses Stipendium als Förderrichtlinie tatsächlich existent haben, und handhaben diese Förderrichtlinie im Moment sehr pragmatisch, um helfen zu können. Sie fragen aber völlig zu Recht; und wenn Sie sie komplett durchgelesen haben, haben Sie vermutlich noch andere Stellen gesehen, bei denen Sie sich die Frage stellen, ob das noch so sein muss. Zum Beispiel steht noch darin, dass jemand, der gefördert wird, nach dieser Förderung Sachsen bzw. das Land wieder verlassen soll. Das ist anachronistisch. Ich finde, wir sollten dankbar sein für jeden, der Lust hat, hierzubleiben und hier zu arbeiten. Insofern müssen wir das überarbeiten. Das wird eine der Aufgaben der nächsten Zeit sein. Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Vielen Dank. An Mikrofon 4 Frau Dr. Maicher, bitte.
