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Sebastian Gemkow

05.05.2022 Sitzungen 7/50

Vielen Dank. – Die wissenschaftliche Befassung mit Ukrainistik wird in Sachsen im Rahmen der Slawistik bzw. der Ostslawistik angeboten. Beide Bereiche werden an der TU Dresden und an der Universität Leipzig angeboten. Allerdings ist es in den letzten Jahren so gewesen, dass das Interesse an diesen Studiengängen ein Stück weit nachgelassen hat, sodass sich in den aktuellen Zielvereinbarungen, die wir mit den Hochschulen geschlossen haben, der mit Sicherheit jetzt steigende Bedarf noch nicht widerspiegelt. Wir hören – jedenfalls informell –, dass es jetzt eine vermehrte Nachfrage – sicherlich unter dem Eindruck der aktuellen Ereignisse – auch nach diesen Studiengängen gibt. Ich glaube auch, dass wir als Gesellschaft ein gestiegenes Interesse an Kenntnissen über diese Region haben, weshalb wir darüber diskutieren müssen. Aber, wie gesagt, in den derzeitigen Ressourcen, die wir mit den Hochschulen besprochen haben, ist es noch nicht abgebildet. Insofern muss man schauen, ob man möglicherweise zunächst über Projektmittel eine Verstärkung vornehmen kann, wenn das entsprechend beantragt wird. Jedenfalls müssen wir uns außerhalb von institutioneller verstetigter Förderung für die kommenden Jahre andere Wege einfallen lassen und dann gegebenenfalls bei den nächsten Diskussionen über die Ressourcenverteilung zwischen den Hochschulen hierüber noch einmal sprechen. Dann wird man sicherlich auch abschätzen können, ob diese gestiegene Nachfrage nachhaltig gewesen ist. Aber mit Sicherheit wird sich unser Bedarf an Wissen über diese Region in den nächsten Jahren nicht erledigen, und ich denke, dass wir hierüber auf jeden Fall sprechen müssen. Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Jetzt für die SPD-Fraktion Frau Sabine Friedel, bitte, an Mikrofon 3.

Protokoll ↗