Carsten Hütter
Aber Sie befeuern es doch auch gerade!) Was ich eigentlich in meinen letzten Minuten ansprechen wollte, ist die Frage, was wir denn in Sachsen tun können. Auf sächsischer Ebene sind, denke ich, vor allem die Punkte Prävention und Hilfe das, was wir leisten können. Das betrifft zum Beispiel Beratungsangebote zum Energiesparen, die man noch weiter ausbauen kann. Wir haben bereits gute Beratungsangebote von der SAENA und der Verbraucherschutzzentrale. Auch das Osterpaket, das es hier gab, ist etwas, was weiter nutzt und weiterhilft. Wir müssen Menschen, noch bevor sie in die Armut rutschen, helfen, dass dies nicht passiert. Wir müssen ihnen anbieten, sie zu unterstützen, zum Beispiel beim Thema Energie. Wir müssen ihnen mithelfen, Energie zu sparen. Natürlich bedeutet Energiesparen nicht, Lebensqualität einzusparen. Genau das sind aber die Punkte, die man in so einer Beratung und so einem Unterstützungsangebot ansprechen muss. Ebenso wichtig sind Schuldner- und Insolvenzberatung. All diese Punkte müssen wir noch stärker ausbauen. Wir sind da vor Ort schon gut, müssen aber noch stärker werden, vor allem noch zielgruppenspezifischer. Wir müssen die Rentnerinnen und Rentner ansprechen. Wir müssen die Menschen, die zugewandert sind, ansprechen. Wir müssen Jugendliche ansprechen. Wir müssen natürlich auch darauf achten, was diese Menschen genau brauchen, damit wir ihnen weiterhelfen können. Genauso müssen wir darauf achten, dass wir diese Beratungs- und Unterstützungsangebote nicht nur in den Großstädten haben, sondern flächendeckend, für jeden erreichbar, sodass alle Menschen dies nutzen können. Ich glaube, das ist der Punkt, bei dem wir in Sachsen stark sein können und an vielen Stellen schon stark sind. Da sollten wir weitermachen. (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN und der Staatsregierung) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Das war Frau Čagalj Sejdi für die BÜNDNISGRÜNEN. Gibt es weiteren Redebedarf? – Herr Kollege Brünler bitte für die Fraktion DIE LINKE.
