Volkmar Zschocke
Die Nahrungsmittelkrise ist ja nicht „voraus“, sie ist doch längst tödliche Realität auf unserem Planeten. Alle 13 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Hunger, 2 Milliarden Menschen leiden schon an Mangelernährung, 125 Millionen Menschen müssen über das World Food Programme ernährt werden. Die Ursachen sind: Katastrophale Folgen des Klimawandels; (Jens Oberhoffner, AfD: Nein!) bittere Armut, Krieg, Flucht, unfairer Welthandel, ja, auch unser verschwenderischer Lebensstil in den reicheren Ländern, dazu jetzt noch Putins brutaler Krieg, in dem Lebensmittelversorgung eben auch als geopolitisches Machtinstrument eingesetzt wird; und viele afrikanische Staaten und auch Länder im arabischen Raum werden die Leidtragenden sein. Allein 4,5 Millionen Tonnen Getreide sitzen gerade auf Schiffen in ukrainischen Häfen fest. Sie können nicht genutzt werden, weil die Seewege blockiert sind. Aber ganz ehrlich: Ich spreche der AfD schlichtweg die Glaubwürdigkeit ab, sich all diesen komplexen Problemen einmal ernsthaft zu stellen. (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN –
