Volkmar Zschocke
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Es gibt viele Instrumente gegen die Nahrungsmittelkrise: mehr Klimaschutz, mehr Regionalität, mehr Stärkung der Selbstversorgung, ja, auch Umstellung auf gesündere Ernährung mit weniger tierischen Erzeugnissen; Verringerung der Abhängigkeit von Düngerimporten, Kampf der Lebensmittelverschwendung, Unterstützung des Welternährungsprogramms – ganz wichtig –, Stärkung der Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern weltweit, Kampf der Nahrungsmittelspekulation und vor allem globale Gerechtigkeit und Friedenspolitik. (André Barth, AfD: Eben, genau! – Weitere Zurufe von der AfD: Genau! Kriegstreiber! – Starke Unruhe) Was Sie von der AfD jedoch hier vorgetragen haben, ist vor allem Anklage und Problembeschreibung, aber kein Beitrag zur Lösung der Probleme; denn schon der Debattentitel lässt jede Ernsthaftigkeit bei der Bekämpfung lebensbedrohlicher Krisen auf unserem Planeten vermissen. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Herr Kollege, ich muss Sie ganz kurz unterbrechen. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich wiederhole noch einmal – ich habe es gestern bereits gesagt –: Zwischenrufe sind durchaus erlaubt, nur: Wenn der Redebeitrag des Redners gestört wird, muss ich einschreiten, und das habe ich in diesem Fall getan. (Beifall bei den LINKEN und der SPD) Herr Kollege, bitte schön. (Jörg Urban, AfD: Kriegstreiber!)
