Thomas Schmidt
Wenn Sie den Ansatz verstehen, wie wir versuchen zu fördern – wie ich es gerade erläutert habe –, dann wollen wir, dass wir die Ideen vor Ort entwickeln. Dazu haben wir auf der einen Seite zum Beispiel diese Wettbewerbe. Dabei arbeiten wir sehr eng mit der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammen. Das ist auch ein Bereich, der meines Erachtens deutlich unterbelichtet wahrgenommen wird. Dafür müssen wir vielleicht noch mehr tun. Es sind sehr viele junge Frauen dabei, die sich dort einbringen. Ich selbst habe das Projekt „KreativLandTransfer“ unterstützt und bin dafür der Schirmherr. Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat das Programm aufgesetzt. Wir haben es als Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung kofinanziert, was in Sachsen und über Sachsen hinaus wirkte. Aber die Impulse müssen vor Ort kommen, deshalb der LEADER-Ansatz. Deshalb ist es der Ansatz bei den anderen Fördermaßnahmen, dies – soweit es möglich ist – nach unten zu geben, um die Ideen vor Ort entstehen zu lassen. Wir haben kein direktes Frauenförderprogramm. So etwas haben wir selbstverständlich nicht. Dort, wo man die Impulse mit innovativen Ansätzen, zum Beispiel mit der Einbindung der Kreativwirtschaft, mit Entscheidungen vor Ort, setzen kann, ist es der richtige Weg – und diese Problematik ist gerade in der Oberlausitz nicht kleinzureden –, dass möglichst viele junge Frauen in der Region bleiben oder wieder dorthin ziehen. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Nun die Fraktion BÜNDNISGRÜNE, Herr Kollege Löser; bitte schön.
