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Georg-Ludwig von Breitenbuch

CDU 24.03.2022 Sitzungen 7/47

Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Versorgungssicherheit garantieren – wo geht das los? Es geht los bei der Ernährung und Landwirtschaft. In diesem Bereich sind im letzten Jahr die Preise für Raps von 40 auf 100 Euro pro Doppelzentner und beim Weizen von 20 auf 40 Euro gestiegen. Das ist also eine Verdopplung oder mehr als eine Verdopplung. Das Angebot geht herunter. Die Gefahr, dass aus der Ukraine nicht mehr geliefert werden kann, ist groß und die Preise gehen in den Himmel. Es gibt praktische Probleme, das Getreide aus der Ukraine herauszubekommen. Die Stadt Mariupol zum Beispiel, die ständig in der Zeitung steht und gerade zerbombt wird, ist ein großer Umschlagplatz für Weizen. Man kann sich Folgendes vorstellen: Wenn das alles kaputt ist, dann kann auch nichts fließen. Abgesehen davon ist die Kriegslage in der Ukraine so, dass auf den Feldern zurzeit nichts bestellt werden kann. Die Betriebe haben letztendlich keine Mitarbeiter, weil sie das Gewehr in der Hand haben und kämpfen. Die Dieselvorräte sind von der Armee beschlagnahmt. Es ist also eine Katastrophe. Es kann sein, dass die gesamte Ernte ausfällt. Wir werden uns trotzdem alle gemeinsam anstrengen müssen, die medizinische Versorgung für die Zukunft zu sichern. Wir kommen in der übernächsten Aktuellen Debatte noch einmal zur Zukunft der medizinischen Versorgung, bei der angesprochen wird, was passiert, wenn wir nicht genügend Fachkräfte in der Region haben. Dass wir einen Fachkräftemangel haben, ist ja nicht nur ein medizinisches, sondern ein generelles Problem. Deshalb herzlichen Dank für den heutigen Antrag. Ich hoffe, dass sich zum 1. April sehr viele Menschen für diese Ausbildung bewerben. Vielen Dank. (Beifall bei der SPD, der CDU, den BÜNDNISGRÜNEN und der Staatsregierung)

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