Susanne Schaper
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich möchte die Debatte mal ein bisschen versachlichen. Wir haben aktuell tatsächlich ein Problem mit der medizinischen Versorgung, insbesondere auf dem Land. Dass diese Landarztquote erst in der Ferne wirkt – auch das haben wir heute festgestellt –, ist uns allen klar. Wir sollten aber dennoch darüber reden, wie wir die aktuellen Versorgungslücken schließen können, denn das ist eine Hauptaufgabe. Ich bin mir sicher, dass neben irgendwelchem populistischen Gequatsche trotzdem hier einige im Saal sind, die versuchen wollen, das Problem zu lösen. Deshalb appelliere ich an der Stelle noch einmal, dass wir zwingend sektorenübergreifend zusammenarbeiten und alle an einen Tisch müssen. Wir müssen hier zu Potte kommen. Wir müssen ambulant und stationär verzahnen, sonst wird es uns nicht gelingen, im ländlichen Raum die Lücken zu schließen. (Beifall der Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE, und Dr. Stephan Meyer, CDU) Das ist etwas, bei dem ich glaube, dass wir hier ansetzen und diese Legislaturperiode zwingend dafür nutzen müssen und auch die Lehren daraus ziehen und ein weiteres Instrument für die Schließung der Versorgungslücken damit im Prinzip voranbringen. Das ist am Ende etwas, das mit allen Instrumenten, die bisher begleitend auch laufen, gut funktionieren kann und muss. Das Sektorenübergreifende würde ich sehr hoch stellen wollen, weil das der Schlüssel dafür ist. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei den LINKEN)
