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Jörg Urban

AfD 23.03.2022 Sitzungen 7/46

Frau Schubert, wir wollen doch bei den Sachen bleiben, die wirklich ausgesprochen worden sind. Ich habe in meiner Rede in keiner Weise gesagt, dass sich Russland mit dem Krieg verteidigt hätte. Ich habe natürlich auch nicht gesagt, dass dieser Krieg nur durch das Vorrücken der NATO ausgelöst worden ist. Das ist alles Unsinn. Ich weiß nicht, warum Sie das behaupten. Ich sage es noch einmal ganz klar: Wir möchten Flüchtlinge unterstützen. Mitglieder aus meiner Partei machen Spendensammlungen, fahren in die Ukraine, unterstützen Krankenhäuser. Das ist überhaupt keine Frage. Trotzdem brauchen wir die Klarheit: Wir haben in Deutschland nicht nur Kriegsflüchtlinge, wir haben hier sehr viele Wirtschaftsmigranten. Auch jetzt kommen viele Wirtschaftsmigranten. Wenn wir diese Unterscheidung nicht machen, dann passiert genau das, was Sie beschreiben, dass nämlich die Menschen alles in einen Topf werfen. Weil Wirtschaftsmigranten vielleicht Straftaten begehen, wird dann die Aversion gegen diese Menschen auf alle Flüchtlinge ausgeweitet. Es ist nichts Schlimmes zu unterscheiden. Alles über einen Kamm zu scheren, in einen Topf zu werfen und umzurühren, so wie Sie es machen, ist genau das Falsche. (Antonia Mertsching, DIE LINKE: Sie schätzen alle gleich ein!) Wir müssen differenzieren, wenn wir vernünftige Politik machen wollen. (Starker Beifall bei der AfD) Ich sage Ihnen noch etwas, Frau Schubert: Ihre Partei ist so verlogen. Sie sprechen sich gegen den Krieg und Waffenlieferungen aus. Jetzt schicken Sie aber in einem heißen Konflikt Waffen, von denen Sie nicht wissen, wer sie in die Hände bekommt. Dieser Krieg wird durch Ihre Politik verlängert werden. Es wird mehr Opfer geben. Sie sollten sich schämen. (Beifall bei der AfD) Sie sind die Letzte, die mir hier irgendetwas erzählen muss. (Starker Beifall bei der AfD – Zuruf von der AfD: Hetzer!)

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