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Susanne Schaper

Die Linke 09.02.2022 Sitzungen 7/44

Sehr geehrter Herr Präsident! Ihre Annahme ist korrekt. Ich möchte mich für die Debatte bei den demokratischen Fraktionen bedanken. Allerdings stellt sich mir bei den Redebeiträgen die Frage, warum Sie jetzt unserem Antrag nicht zustimmen. Das war jetzt für uns nicht ganz klar. Allerdings habe ich viel zu tun, ist in Ordnung. (Sören Voigt, CDU: Viel zu tun!) – Das ist auch in Ordnung, wenn Sie viel zu tun haben. Wir erwarten aber, dass diese Unklarheiten schnellstmöglich und so gut es geht beseitigt werden. Aber wir erwarten auch, dass nichtsdestotrotz hier in diesem Hohen Hause solche Dinge besprochen werden dürfen und sich auch nicht gescheut wird, konstruktive Vorschläge aufzunehmen, nur weil es hier einige gibt, die sich grundsätzlich allem erwehren und überhaupt nicht geneigt sind, ihre Synapsen für sportliche Aktivitäten zu nutzen. Insofern, wir wären es. Der Appell wäre, uns zeitnah einzubeziehen, uns die Regelungen zuzuschicken, uns das nicht erst in der Zeitung lesen zu lassen und vor allem die Punkte, die wir hier aufgeschrieben haben, zu beherzigen. Sie können uns glauben: Es ist an der Zeit, dass wir versuchen, Vertrauen zurückzugewinnen, vor allem bei dieser stark belasteten Institution Gesundheitswesen. Dass ausgerechnet diese Gruppe jetzt bei der Organisation in die Vorhand gehen muss, ist eigentlich völlig daneben. Wir fordern an dieser Stelle die Staatsregierung noch einmal auf, hier nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen und trotzdem in Erwägung zu ziehen, falls man nicht auf einen grünen Zweig kommt, die Impfpflicht auszusetzen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei den LINKEN)

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