Marika Tändler-Walenta
Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Eine Erinnerung, bei der eine Person glaubt, ein gegenwärtiges Ereignis früher schon einmal erlebt zu haben, nennt man Déjà-vu. Als wir im letzten Jahr hier im Plenum kurz vor Weihnachten über die aktuelle Situation an den Kitas und Schulen gesprochen haben, hätte ich mir nicht vorstellen Wenn Sie sehr gut sind, stimmen Sie dem Antrag zu und sorgen Sie dafür, dass die Forderungen aus Sachsen gehört werden. Sorgen Sie dafür, dass wir eine vernünftige sächsische Position in dieser verrückten Zeit, in dieser instabilen Welt nach außen tragen. Ein kleines Aha-Erlebnis müssen die Kollegen aus dem Landwirtschaftsausschuss doch gehabt haben, als wir 2018 in Ufa waren, als uns die ebenso gastfreundlichen wie gut informierten Gastgeber zu verstehen gaben, dass die Anträge zu den Russlandsanktionen sowie das entsprechende Abstimmungsverhalten hier im Sächsischen Landtag bis weit hinaus in den Ural, bis in die Republik Baschkortostan, bekannt sind. Meine sehr geehrten Damen und Herren, wenn laut Antwort auf unsere Kleinen Anfragen die Russlandsanktionen schon kein Thema mehr bei den Wirtschaftsreisen sind, lassen Sie uns diese Politik zumindest hier im Landtag zum Thema machen; denn ich denke, mit einem Dialog ist uns allen mehr geholfen als mit weiteren Jahren der Sanktionspolitik. Deshalb bitte ich noch einmal ausdrücklich um Zustimmung zu unserem Antrag. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)
