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Thomas Prantl

AfD 22.12.2021 Sitzungen 7/42

Die Antwort auf die Frage fällt kurz und knapp aus: Ja. Punkt. Ich habe wahrgenommen, was Sie hier vorgetragen haben, und ich erkläre Ihnen gerade, was Sie alles noch ändern müssen, um diese Symptome, die Sie jetzt mit Jugendhilfe und viel Geld zukleistern wollen, mit großer Anstrengung einfach an der Wurzel, an der Ursache zu beheben. Darum geht es. Aber danke für die Frage. Was ich Ihnen übrigens auch empfehlen würde, Herr Dierks: Nehmen Sie doch diesen Berichtsantrag, mit dem Sie hier um die Ecke kommen, einfach mit raus auf die Straße. Es steht dort: Die Regierung soll berichten. Lassen Sie doch mal die Eltern berichten! Lassen Sie mal die Lehrer berichten! Lassen Sie doch mal die betroffenen Kinder berichten! Und hören Sie gut zu, was Ihnen die Eltern und Großeltern berichten! Dann sind Sie auch im Bilde, und das haben Sie dann aus erster Hand. Ich sage Ihnen noch eines: Wenn Sie Anstand und Gewissen hätten, dann würden Sie sich für diesen popeligen Antrag schämen, und das ist der Punkt. Über wie viel oder wie wenig Anstand und Respekt gegenüber Kindern Sie verfügen, das haben Sie mit Ihrer empathielosen Corona-Politik gegenüber Kindern mehr als bewiesen. (Beifall bei der AfD – Och! von den BÜNDNISGRÜNEN) Kinderärzte schlagen Alarm. Sie fassen die Ergebnisse Ihrer Corona-Politik zusammen: Zunahme häuslicher Gewalt – sechsmal häufiger als vorher –, Bildungslücken, Angststörungen, Bewegungsmangel, überhöhter Medienkonsum, Trainingsrückstand und die Folgen des Masketragens, (Staatsminister Christian Piwarz: Belegen Sie die letzte Aussage! Belegen Sie die! – Zuruf der Staatsministerin Petra Köpping) körperliche Folgen, seelische Folgen. Das alles wollen Sie jetzt mit Ihrem halbherzigen Prioritäten-Schaufensterantrag wiedergutmachen. Wissen Sie, was wirklich Priorität hätte? Dass Sie sich bei den Kindern und Jugendlichen dafür entschuldigen, was Sie in anderthalb Jahren mit ihnen gemacht haben. (Widerspruch der Staatsminister Christian Piwarz und der Petra Köpping) Kommen Sie mal raus aus Ihrem Elfenbeinturm! (Beifall bei der AfD) Gehen Sie mal raus zu den Eltern auf die Straße, die dort für Ihre Kinder demonstrieren. Entschuldigen Sie sich dort, denn alles andere glaubt Ihnen sowieso keiner mehr. (Staatsministerin Petra Köpping: Das ist unglaublich!) – Das ist unglaublich, da haben Sie recht. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD – Staatsminister Christian Piwarz: Das muss man erst einmal schaffen! – Staatsministerin Petra Köpping: Populismus pur!) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Kollege Prantl sprach für die AfD-Fraktion. Nun übergebe ich das Wort an die Fraktion DIE LINKE, Frau Kollegin Gorskih. Bitte schön, nachdem das Pult gereinigt worden ist.

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