Dr. Stephan Meyer
Frau Präsidentin, eine Kurzintervention. Herr Dr. Gerber, ich kann Ihnen nicht wirklich folgen, wenn wir wissen, dass wir in kürzester Zeit aus der Kernenergie und aus der Kohle aussteigen, gleichzeitig aber auch erkennen – das hat die Antwort auf eine Anfrage meines Kollegen Andreas Heinz ergeben –, dass auch der Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft, die einen maßgeblichen Anteil haben soll, sehr, sehr schleppend vorankommt. Wie soll es dann gelingen, auch beim Gasverbrauch herunterzugehen? Es ist für mich volkswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich nicht nachvollziehbar, wie Sie zu diesen Zahlen kommen. Sie sind auch nicht darauf eingegangen, wie es gelingen soll, durch beschleunigte Genehmigungsverfahren an dieser Stelle voranzukommen. Ich glaube, Sie verkennen da die Realitäten. Deshalb halte ich es nach wie vor für wichtig, wenn wir über Gas sprechen, auch das Gas aus Russland und aus anderen Regionen einbeziehen und dort nicht politische Diskussionen führen, die Sie hier nämlich genauso vom Zaun gebrochen haben. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Herr Dr. Gerber, Sie möchten bestimmt antworten.
