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Thomas Prantl

AfD 19.11.2021 Sitzungen 7/39

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Mein Schlusswort habe ich ein bisschen abgeändert, weil ich Ihnen eingangs sehr herzlich zu dieser Koryphäe von Energieminister, die Sie sich hier auf die Regierungsbank geholt haben, gratulieren muss. (Beifall und Heiterkeit bei der AfD) Herr Ministerpräsident, herzlichen Glückwunsch! Ein Kunsthistoriker möchte uns erzählen, wie man Sachsen mit Energie versorgt. Er hat keinerlei technisches und biologisches Grundverständnis. (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Wir reden regelmäßig aneinander vorbei, weil Herr Staatsminister Günther und auch Sie, Herr Lippmann, nicht in der Lage sind, zu verstehen, dass Windenergie weder grundlastfähig noch regelbar ist. Wissen Sie, woran das liegt? (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Sie sind nicht in der Lage zu verstehen. Das ist Ihr Problem!) Wir machen einmal ein bisschen Mathematik, Multiplikationsgleichung: Faktor mal Faktor mal Faktor ist gleich Produkt. Faktor eins: Anzahl der Windkraftanlagen. Faktor zwei: installierte Leistungen. Faktor drei: Windstärke null. Produkt: Null elektrischer Strom. (Beifall bei der AfD) Nun kommt Herr Günther und sagt Folgendes: Jetzt langt es mir aber. Das müssen zehn Windenergieanlagen sein. Zehn Anlagen, zehn Mal installierte Leistung, zehn Mal kein Wind, zehn Mal kein Strom. Das läuft mit 30 000 Windkraftanlagen so und auch mit 300 000 Windkraftanlagen. Das ist die simpelste, von jedem Kind eigentlich nachzuvollziehende Grundlage, über die wir hier reden. (Marco Böhme, DIE LINKE: Das haben Sie alles scheinbar nicht begriffen!) – Was habe ich nicht begriffen, dass es ohne Wind keinen Strom gibt? Ich sage doch, das wir aneinander vorbeireden. Danke, Herr Böhme. (Beifall bei der AfD) Die Argumente wären damit also ausgetauscht, die billigen Ausreden und fehlenden Antworten eines Energieministers ebenfalls. Die Genossen der CDU, GRÜNEN, SPD und LINKE haben diese vorgetragen. Wir stimmen in Kürze darüber ab, was dem Parlament der Gesundheitsschutz der Bürger gegenüber den Profitinteressen ihrer Windindustriebarone und den weltfremden Wahnvorstellungen einer politisch grünen Minderheit wert ist. Wir haben eine namentliche Abstimmung beantragt, weil diese sehr nützlich ist. Die namentliche Abstimmung ist äußerst nützlich für die Diskussionen in den Gremien an der kommunalen Basis. Dort sitzen wir nämlich mit Ihren Kollegen, selbst mit Ihnen, Herr Gebhardt, was denken Sie denn, in den technischen Ausschüssen. Beispielsweise sitzen wir im Kreistag, Stadtrat und Verbandsrat der Planungsregion Chemnitz. Wissen Sie was? Sie haben von dieser planlosen Politik, die hier abläuft, einfach nur den Kanal voll. Das muss ich Ihnen einmal so volkstümlich mitteilen. Kommen Sie endlich aus dem Knick! Setzen Sie Ihre Versprechen aus dem Koalitionsvertrag endlich um, wenn es Ihre „Koalitionszwerge“ zulassen, vorausgesetzt, davon hängt es maßgeblich ab. Für die Diskussion in den Gremien ist es nützlich, welche Landtagsabgeordneten in diesem Hohen Hause gegen die Interessen der Bürger, der Städte und Gemeinden, Kreistage und Planungsverbände arbeiten. Ich kann Ihnen nur Folgendes empfehlen: Machen Sie es dieses Mal besser als beim letzten Mal. Nehmen Sie den Willen der Stadt- und Gemeinderäte, Kreisräte und Bürger, die wir hier zu vertreten haben, endlich ernst. Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Die Redezeit ist zu Ende.

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