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Sebastian Wippel

AfD 19.11.2021 Sitzungen 7/39

Okay, es geht nicht nur der SPD so – Glück gehabt. Sehr geehrte Frau Präsidentin! Herr Schultze, Sie werfen mir vor, gefälschte Zahlen zu verwenden. Diese „gefälschten“ Zahlen finden Sie bei der Bundesagentur für Arbeit. Sie beziehen sich natürlich auf die Personen, die von ihrem Verfahrensstatus her mittlerweile das Recht haben, in Deutschland zu arbeiten. Das vielleicht zum Ersten: Es sind offizielle Zahlen. Das sind keine Zahlen, die ich mir ausgedacht hätte. Sie können diese, wenn Sie irgendwelche Internetsuchmaschinen bedienen können, auch selbst herausbekommen. Das ist das eine. (Juliane Nagel, DIE LINKE: Hinterfragen Sie die Zahlen doch mal!) Dann zu der Frage der polnisch-belarussischen Grenze. Sie haben recht, dort waren wir nicht. Wir als Vertreter der AfD-Fraktion haben uns tatsächlich an das polnische Innenministerium und das Verteidigungsministerium gewandt, um die Grenze zu besuchen und uns die Lage vor Ort anzusehen. Das werden Sie natürlich nicht wissen. Aber tatsächlich möchte die Republik Polen das nicht. Das kann ich aber auch verstehen, gerade vor dem Hintergrund dessen, dass natürlich sehr viele sogenannte Journalisten in diesen Grenzbereich kommen, um dann Bilder zu provozieren, die von Schlepperbanden eigentlich gewünscht werden, um ein in dieser Form vielleicht nicht immer vorhandenes Leid darzustellen. Wir haben uns stattdessen mit Polizisten in Warschau unterhalten, die ihrerseits mehrere Wochen an der Grenze gewesen sind und ein Bild aus erster Hand haben. Ich habe es dann sozusagen aus zweiter Hand. Das habe ich hier wiedergegeben. Wenn Sie sich mit Vertretern der linken Politik aus Polen unterhalten, dann ist natürlich klar, dass Sie ein anderes Bild bekommen. Wir haben uns mit nicht ausgesuchten Personen in Warschau unterhalten, die uns einfach über den Weg gelaufen sind. (Zurufe von den LINKEN) Diese Personen haben uns sehr deutlich ihren Dank ausgedrückt, sich für diese Aktion bedankt. Die Bilder, die man wahrnehmen kann, können Sie auch wahrnehmen. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Die Redezeit ist zu Ende, bitte.

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