Kerstin Köditz
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Das damalige sächsische Kabinett hat im März 2019 einen Beauftragten für das jüdische Leben in Sachsen berufen und dieses Amt beim Kultusministerium angesiedelt. Das war und bleibt ein wichtiger und richtiger Schritt. Es handelt sich, wie Sie wissen, um ein Ehrenamt. Die Fraktion DIE LINKE hält es für richtig und wichtig, dabei nicht stehen zu bleiben, sondern weitere Schritte zu gehen. Mit unserem Antrag fordern wir daher, eine hauptamtliche Beauftragte oder einen hauptamtlichen Beauftragten für jüdisches Leben und Kultur sowie zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus in Sachsen Ich habe noch ein paar Minuten und deshalb noch eine Ergänzung. Vorhin wurde argumentiert, dass Herr Thielemann von der Semperoper auch aus dem Amt gedrängt wurde. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Ach nee! – Zuruf von den LINKEN und der SPD) Damals argumentierte Frau Klepsch, dass die künstlerische Ausrichtung des Orchesters in der Semperoper geändert werden müsste. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Die Redezeit ist abgelaufen.
