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Lars Kuppi

AfD 29.09.2021 Sitzungen 7/36

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Meine Gesundheit ist Privatsache; Ihre im Übrigen auch. Ob Sie rauchen, zum Zahnarzt gehen oder Sport treiben, ist Ihre freie, individuelle Entscheidung. Das akzeptiere ich bedingungslos. Die Entscheidung, sich gegen was auch immer impfen zu lassen, ist auch frei, individuell und vor allem privat. Sie, werte GRÜNE, SPD und LINKE, sollten jetzt einmal ganz ruhig bleiben und zuhören. Ihre Genossen und Genossinnen sind es, die lauthals schreien: Mein Körper – meine Entscheidung (Zurufe von den LINKEN) und damit auf das individuelle Recht pochen, ein kleines Menschenleben auslöschen zu dürfen und das ganz bewusst mit Vorsatz. Das ist moralisch verwerflich. (Beifall bei der AfD – Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Da steht die individuelle Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht, ganz weit entfernt. Sehr geehrte Damen und Herren! Mit unserem Antrag fordern wir daher die Staatsregierung auf, jegliche Einflussnahme auf Schüler und ihre Eltern in Bezug auf eine Corona-Impfung im Schulalltag zu unterlassen. Die Corona-Impfkampagne, die Sie an Schulen aufgefahren haben, haben 84 % der Eltern abgelehnt. Was glauben Sie, warum? Erstens. Die von Ihnen angekündigte anonyme Befragung zur Impfbereitschaft war nicht anonym. Teilweise ließen Schulen die Impfwilligkeit über Zettel mit Namensangabe abfragen. Zweitens. Die Schule ist nicht der verlängerte Arm des Gesundheitsministeriums. Die Schulen haben bereits jetzt genug mit der Organisation und der Bürokratie der wöchentlichen Tests sowie der Umsetzung von Hygienekonzepten zu tun. Drittens. Gesundheitsvorsorge und damit auch die Impfentscheidung sind eine reine Privatsache. (Simone Lang, SPD, steht am Mikrofon.)

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