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Georg-Ludwig von Breitenbuch

CDU 29.09.2021 Sitzungen 7/36

Das ist eine gute Frage. Die Frage ist selbstverständlich berechtigt. Werden die Schäden verallgemeinert und die Gewinne aus den Einnahmen privat nur abgerufen? Es ging hier um eine Sondersituation mit dieser pauschalen Förderung 100 Euro pro Hektar. Darauf hat sich der Bundestag verständigt. Das ist in dieser außerordentlichen Situation berechtigt gewesen, um auch Mut in die Wälder zu bringen und zu sagen: Forstet wieder auf! Macht was! Wir sehen eure Not. Ich glaube, es war psychologisch ein wichtiger Aspekt, dass dort angepackt wurde. Ich glaube schon, dass Unternehmen dauerhafte Förderungen nicht vertragen sollten. Wir sollten hier wieder in Kreisläufe kommen, wo der Holzerlös wieder den Großteil der Bewirtschaftung abdeckt. Wir werden es auch eins zu eins im Landeshaushalt merken, ob wir fast 100 Millionen Euro/90 Millionen Euro in den Sachsenforst weitergeben – das sind ja plus 45 mehr als früher –, da wir diese Schäden ausgleichen. Wir werden genug Interesse daran haben, dieses Geld zurückzuführen, um wieder in normale Zeiten zu kommen. Ob es fair ist, das ist noch einmal eine gesellschaftliche Diskussion, diese Anerkennung von Ökosystemleistungen – wie das heute im Fachjargon heißt – dauerhaft zu installieren. In der Waldwelt geht die Diskussion auseinander. Auch die privaten Waldbesitzer diskutieren das intensiv. Ich habe das immer sehr skeptisch gesehen, weil ich diese Kontrollsituation aus der Landwirtschaft kenne und die Waldbesitzer davor bewahren wollte. Insofern bin ich nicht der Lobbyist, als den Sie mich jetzt in die Schublade stecken wollen. Ich denke, diese Freiheit, die im Wald bis jetzt möglich war, sollte erhalten werden. Das Gegenteil ist ja der Fall, wenn hier ständig Kontrollen einziehen. Damit wäre die Nachfrage beantwortet. – Habe ich noch etwas Redezeit? Zweiter Vizepräsident André Wendt: Ja

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