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Wolfram Günther

22.07.2021 Sitzungen 7/35

Wir haben die Förderrichtlinie Wald und Forst für die privaten und körperschaftlichen Waldbesitzer – die in Summe immerhin 60 % unserer sächsischen Wälder in ihrer Bewirtschaftung haben, und es gibt über 80 000 Privatwaldbesitzer – im vergangenen Jahr tiefgreifend überarbeitet, um sie schneller handhabbar zu machen und dadurch in die Fläche zu kommen. Die Aufgabe Waldumbau muss man niemandem erläutern, und es ist wichtig, dass die Krisenbewältigung Hand in Hand geht. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre mit der Vorgängerrichtlinie von 2014 haben in den Jahren 2017 bis 2020 gezeigt, dass es pro Jahr etwa 156 Anträge mit etwa 226 Hektar waren, auf denen Umbau stattgefunden hat. Wir haben mit der neuen Förderrichtlinie, die erst seit September letzten Jahres vorliegt – es ist noch kein ganzes Jahr herum –, schon 450 Anträge für eine Fläche von 760 Hektar. Das ist ein Mittelvolumen von 5,1 Millionen Euro, davon sind schon 2,31 Millionen Euro bewilligt und 350 000 Euro ausgezahlt. Wir arbeiten intensiv daran und die Bewilligung ist sehr breit gefächert, was die Eigentums- und Besitzklassen betrifft, etwa bis zum kleinsten Privatwald von bis zu zehn Hektar. Das macht ein Drittel der Förderanträge aus. Diese Bewilligung muss im Übrigen der Sachsenforst leisten – neben der Bekämpfung der Borkenkäfer und der Afrikanischen Schweinepest. Es gibt bei den privaten Waldbesitzern einen absoluten Run auf diese Förderung, und damit sind wir sehr zufrieden. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Die SPD hat auch keinen Fragebedarf mehr; wir können wieder von vorn beginnen. CDU – gibt es noch Fragen? – Kollege Heinz am Mikrofon 4, bitte schön.

Protokoll ↗