Wolfram Günther
Die Bedarfe haben wir ja schon seit einer ganzen Weile erfasst. Wir haben es nicht nur geschafft, mit dem Sofortprogramm noch einmal einen Extraimpuls hineinzugeben, sondern wir haben jetzt auch Mittel im regulären Doppelhaushalt. Da wir aber so einen hohen Wissensstand über den Bedarf haben, merken wir jetzt, dass wir hier zu einer Art Ranking kommen müssen, welche Anträge wir wie abarbeiten. Es gibt verschiedene Kriterien, die wir uns als Grundlage genommen haben, zum Beispiel, wie viele nebeneinanderliegende Hauslagen es in etwa betrifft, um das Geld so effektiv wie möglich auszugeben. Es geht auch darum, unterschiedliche Gefährdungsklassen einfließen zu lassen. Es wird ja auch festgestellt, welche Qualität das Trinkwasser hat, wie notwendig es ist; es wird also ein objektives Schema erfasst. Wir wissen, dass wir mit dem jetzt zur Verfügung stehenden Geld nicht allen helfen können. Deshalb ist es eine weitere Aufgabe für kommende Doppelhaushalte, dass wir gemeinsam an diesem Thema dranbleiben. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Die AfD hat keinen Redebedarf mehr. Die Fraktion DIE LINKE; Kollegin Mertsching an Mikrofon 1, bitte schön.
