Wolfram Günther
Das war tatsächlich eine große Herausforderung, weil es so eine große Resonanz erhalten hat. Die Auswahl lief in einem Verfahren zur fachlichen Bewertung durch entsprechende Gremien. Dies waren vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums, aber auch der nachgeordneten Behörden. Wir hatten verschiedene Förderschwerpunkte, in denen es um erneuerbare Energien oder um Landwirtschaft, um Klimaresilienz oder um Wasserfragen usw. ging, und es waren Fachleute, insbesondere aus dem LfULG, dabei. Wir hatten ein Punkteschema, um in den einzelnen Kategorien den jeweiligen Mehrwert zu bestimmen. Die Einzelpunkte wurden in den Fachgremien zusammengeschrieben, und es gab eine Rankingliste für die Vorhaben in all den einzelnen Förderschwerpunkten. Die bestbewerteten bekamen den Aufruf, sich an die SAB zu wenden, da die Anzahl der Ausgewählten meist nicht zu 100 % identisch mit der Zahl derer ist, die dann tatsächlich zur Förderung kommen, da die Auswahl zweistufig über die SAB erfolgt. Deshalb gibt es eine Warteliste. Die Kommunikation erfolgte dahin gehend, dass zuerst jene informiert wurden, die sehr schnell, innerhalb von vier Wochen, ihren Antrag stellen sollen. Die Nächsten bekamen die Information, dass sie auf einer Warteliste geführt werden; außerdem gab es einige, denen wir leider absagen mussten. Auch dort haben wir uns bemüht, bei den Projekten zu schauen, ob es etwa Alternativen und andere Fördermöglichkeiten gäbe. Ansonsten war dies für uns auch ein Lernprozess, zu schauen, wo es einen sehr hohen Bedarf gibt – denn es waren Unternehmen und insbesondere auch viele Kommunen dabei –, damit wir für weitere Förderprogramme, die für die Zukunft geschrieben werden, schauen, dass diese Module dort besonders hineinpassen. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Für die SPD Herr Winkler, bitte.
