Thomas Löser
Ich möchte kurz reagieren. Sie sprachen an, dass die Stadt Dresden diese Konzeptvergaben durchführt. Das macht sie auch. Wir machen Konzeptvergaben. Wir haben den Beschluss gefasst, dass wir pro Jahr drei Grundstücke an Genossenschaften, Syndikate oder Bauherrengemeinschaften mit Konzeptvergabe vergeben. Es spielt bereits eine Rolle – immerhin drei, vorher waren es gar keine. Das Problem ist, dass alle zwei Jahre der Bodenrichtwert neu ermittelt wird. Es kommt sozusagen das galoppierende Element hinzu, weil die Bodenpreise nach diesen Ermittlungen so stark anziehen. Ich stelle immer die politische Frage, ob diese Ermittlungen der Bodenrichtwerte überhaupt noch adäquat sind, weil sie sich natürlich mit den Fonds messen, die weltweit aktiv sind. Dresden und Leipzig sind eben auf diesem Markt offensichtlich interessant, da wird der Vergleich gezogen. Da haben wir genau das Problem, dass diese Steigerung von einem Drittel in zwei Jahren eben aufschlägt. Dann gibt es das rechtliche Problem, dass die Landesdirektion prüfen muss, ob sie das überhaupt noch vergeben darf. In dem Fall hat sie es getan, was ich auch für richtig halte. Sie hatten noch eine zweite Frage, die aber eher an DIE LINKE gestellt war, oder?
