Thomas Kirste
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Früher hätte ich Folgendes gesagt: Sehr geehrte Damen und Herren! Diese Grußformel scheint einigen Parlamentariern hier nicht mehr zu gefallen, da sie nicht gendergerecht ist. Die Lufthansa ist in der letzten Woche mit dem Beispiel vorangegangen und hat diese Grußformel abgeschafft, da sie eben gegen diese Gendersprache verstößt. Ich bin gespannt, was zukünftig als Grußformel im Flugzeug ertönen wird. (Zuruf aus dem Saal: Hallo!) Nun sind wir auch schon bei unserem Antrag. Vor Kurzem sorgte eine Umfrage bundesweit für Aufsehen: 65 % der deutschen Bevölkerung sprechen sich demnach gegen die sogenannte Gendersprache aus. Die Deutschen haben es nämlich satt. Sie haben es zutiefst satt, dass ihnen eine selbsternannte Sprachpolizei vorschreiben will, wie man an Hochschulen, in Nachrichten, im Fernsehen oder sogar in der öffentlichen Verwaltung zu reden hat. Wir als AfDFraktion stellen uns auch mit allen Mitteln gegen diesen politischen Genderunsinn. (Beifall bei der AfD) Wir beantragen deshalb, dass die Staatsregierung schnellstmöglich sämtliche sächsischen Behörden und Ministerien anweist, künftig auf Genderschreibweisen zu verzichten. (Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE) Das bedeutet Folgendes: keine Gendersternchen, keine Schrägstriche, keine Unterstriche. Überall in Sachsen soll wieder eine grammatikalisch korrekte Sprache Anwendung finden. (Beifall bei der AfD)
