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Jörg Urban

AfD 21.07.2021 Sitzungen 7/34

Vielen Dank, Frau Präsidentin! Herr Dr. Gerber, Sie haben jetzt zum zweiten Mal die niedrigen Steuersätze als Wirtschaftsfaktor mit den erneuerbaren Energien verglichen, und ich muss das einfach mal klarstellen: Wirtschaftsfremder kann man überhaupt nicht denken. (Beifall bei der AfD) Die erneuerbaren Energien haben dazu geführt, dass wir die höchsten Strompreise in ganz Europa haben. (Marco Böhme, DIE LINKE: Das ist eine Lüge! – Weitere Zurufe von den LINKEN) Diese Strompreise werden beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien weiter ansteigen. (Antonia Mertsching, DIE LINKE: Falsch!) Das schadet uns als Wirtschaftsstandort massiv. Und diese absurde Träumerei, mit mehr Windkraft könnte man einen Wirtschaftsstandort versorgen, (Zuruf des Abg. Marco Böhme, DIE LINKE) zeigt doch nur, wie weit weg die grüne Blase von der wirtschaftlichen Realität ist. Kein energieintensives Unternehmen wird sich hier ansiedeln, wenn die Energiepreise bei 40 Cent, 50 Cent sind. Sie vergessen regelmäßig, bei Ihren Windkraftanlagen die Speicherkapazitäten hinzuzurechnen. Das machen Sie ganz bewusst, weil Sie wissen, dass die Strompreise von Wind nicht mehr darstellbar sind. Dann liegt der Strompreis nämlich bei 60 Cent bis 1 Euro pro Kilowattstunde Windstrom mit Batterieabsicherung im Hintergrund. Das wissen Sie genau. Sie verschweigen das bewusst. Dieser Vergleich ist absurder, wie er nicht sein könnte. Niedrige Steuern sind tatsächlich ein Wirtschaftsfaktor, aber erneuerbare Energien sind das Gegenteil davon. (Beifall bei der AfD – Zuruf des Abg. Sören Voigt, CDU) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Herr Gerber, Sie können jetzt gleich darauf reagieren, wenn Sie möchten.

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