Thomas Prantl
Herr von Breitenbuch, meinen Sie nicht, dass das mit den Privatwaldbesitzern ein Eigentor gewesen ist, das Sie sich hier geschossen haben? Sie wollten uns gerade weismachen, dass Sie in den Wahlkreisen vermarkten wollen, wie wir uns hier gegen die privaten Waldbesitzer gestellt hätten. Zeigen Sie mir später im Plenarprotokoll einmal die Textstelle, an der ich das gesagt habe. Das ist eine unwahre Tatsachenbehauptung, die ich hiermit zurückweise. (Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Und noch etwas anderes: Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat eine reife Summe von 50 Millionen Euro erhalten, um Borkenkäferschäden zu sanieren. Das finden wir richtig. Aber Sie haben den Privatwaldbesitzern nichts in die Hand gegeben. Sie haben sie im Regen stehen lassen. (Zuruf von der CDU) Sie haben lapidar auf die Richtlinie WuF in dem Wissen verwiesen, dass diese mit bürokratischen Hürden, Bearbeitungszeiten, finanziellen Eigenanteilen usw. verbunden ist. Und das ist genau das, lieber Kollege von Breitenbuch. Danke für den Hinweis, das nehme ich gerne auf. Das werde ich in meinem Wahlkreis den Leuten natürlich auch gerne erklären. Danke schön. (Beifall bei der AfD) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Jetzt möchte Herr Kollege von Breitenbuch reagieren, bitte schön.
