Sören Voigt
Versuchen Sie sich doch einmal zu konzentrieren, Herr Prantl!) Ist Ihnen denn Ihr Versprechen, werte Regierungspartei CDU, „keine Windräder im Wald“ nichts wert, sodass Sie es nicht einmal für nötig halten, sich im Fachausschuss zu äußern? (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) – Sie waren doch nicht dabei, Herr Lippmann. Sie haben Wahrnehmungsstörungen. (Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE) Fällt es Ihnen so schwer, Ihr eigenes Versprechen an die Bürger – keine Windkraft im Wald – glaubwürdig und endgültig in Gesetzesform zu fassen? Fällt es Ihnen tatsächlich so schwer, das Vertrauen der Bürger ein einziges Mal nicht zu enttäuschen? Dieses eine Mal? (Beifall bei der AfD) Ich erkläre Ihnen einmal Ihre kleinlaute Ablehnung im Umweltausschuss. Sie stecken in Ihrem selbstorganisierten Schlamassel. Sie stehen im Schach, weil sie erstens bis 2024 doppelt so viel Flatterstrom wie 2021 erzeugen wollen – illusorisch. Sie stehen im Schach, weil sie zweitens bis 2030 zusätzlich weitere 5 Terrawatt Zappelstrom daraufsetzen wollen – völlig utopisch. Sie stehen im Schach, weil sie drittens glauben und beten, dass Sachsen mit dem Ende des Kohlestroms seinen Strombedarf vollständig mit unzuverlässigem Fantasiestrom decken kann – physikalisch unmöglich. (Beifall bei der AfD) Und Sie stehen im Schach, weil Sie viertens schon jetzt wissen, dass spätestens 2030 Ihre schwarz-rot-grünen Ökolichter in Sachsen ausgehen. (Zuruf AfD: Genau!) Sie wissen das. Habe ich recht? (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Nö!) Mit Ihrem Eiertanz haben Sie sich nun selbst ins Schach manövriert. (Oh-Rufe – Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Ihnen ist klar: Wenn Sie nicht die Axt an unseren Wald anlegen, wenn Sie unseren Gemeinwohlträger, unsere Heimat, unseren Erholungsort, den Wald, nicht doch der Windkraftlobby opfern, können Sie die größenwahnsinnigen Ausbauziele der GRÜNEN niemals erreichen. Das, liebe CDU, hätten Sie wissen müssen, als Sie die GRÜNEN gegen den Wählerwillen auf die Regierungsbank geholt haben. (Beifall bei der AfD) Wer nicht hören will, muss fühlen und über Schmerz lernen. Welche Möglichkeiten haben wir denn, aus dem Schlamassel herauszukommen? (Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE) Erste Möglichkeit: Sie begraben Ihre wahnhaften Ausbauziele. Sie machen endlich Energiepolitik mit Sachverstand. Sie setzen auf Kernenergie wie unsere europäischen Nachbarn. Dafür müssen Sie natürlich ihren rot-grünen Koalitionszwergen und Genderfachkräften endlich einmal die rote Karte vor die Nase halten. (Lachen und Beifall bei der AfD) Zweite Möglichkeit: Sie tanzen weiter Eiertanz. (Unruhe) Sie brechen Zug um Zug Ihre Versprechen aus dem Koalitionsvertrag. Sie pflastern unsere Wälder mit Windrädern zu (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Wo denn?) und führen unser Land dennoch in die Blackout-Katastrophe. Dritte Möglichkeit: Sie beschließen hier und heute unseren Gesetzentwurf (Zurufe von CDU und SPD: Niemals!) „Keine Windräder in Sachsens Wäldern“, wie Sie das versprochen haben. Ein Schachmatt für die CDU wäre vorerst abgewendet. Sie hätten für heute den Respekt im Volk. Sie hätten wieder einmal Vertrauen gewonnen. Sie hätten unseren Wald vor den GRÜNEN gerettet und Sie könnten heute wieder einmal aufrechten Hauptes aus der Plenarsitzung gehen. (Beifall bei der AfD – Zurufe von der CDU) Zeigen Sie endlich Mut, stimmen Sie unserem Gesetzentwurf zu! Retten Sie den sächsischen Wald vor den grünen und roten Umweltzerstörern! Die Bürger werden es Ihnen danken und unsere sächsische Natur auch. Stimmen Sie unserem Gesetzentwurf bitte zu. (Zurufe von den LINKEN: Niemals!) Vielen Dank. (Beifall bei der AfD –
