Valentin Lippmann
Sie wohl nicht!) Herr Günther hat vollkommen recht: Jeder zusätzliche Hektar Wald ist ein Mehrwert für unsere Gesellschaft und für unseren Naturhaushalt. Also noch einmal langsam: Wald für Windräder zu beseitigen bedeutet doch, mit der einen Hand einzureißen, was die andere Hand mühevoll und jahrzehntelang aufgebaut hat. Konnten Sie mir jetzt folgen, Herr Lippmann? Bäume pflanzen bedeutet Waldfläche vergrößern, da ist dann mehr Wald da, und Bäume für Windräder roden bedeutet, die Waldfläche wird kleiner, dann wird es eben weniger Wald. Das musste ich erst mal ganz bildhaft machen, und jetzt habe ich noch eine Quizfrage. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Oh nee!) – Genau, jetzt geht es los. Wir hatten doch gerade vor zwei Stunden eine Aktuelle Debatte zum Überflutungsschutz und zum Jahrhunderthochwasser, und da waren sich doch unisono alle Redner aller anderen Fraktionen einig: Flächenversiegelung muss als Beitrag zum Klimaschutz reduziert werden. Wenn Sie dieser Logik jetzt einmal folgen, dann muss ich Sie fragen, ob das auch für Ihre Betonfundamente und Asphaltpisten bei Windrädern gilt. Oder setzen Sie dort wieder andere Maßstäbe an? (Beifall bei der AfD) Der Herr Staatsminister sprach ja auch von einer Erhöhung der Wasserrückhaltekapazität in unseren sächsischen Böden, und da fragen Sie sich jetzt selbst, wo das Wasserspeichervermögen größer ist. Was ist der bessere Wasserspeicher: ein gesunder Wald – das ist der mit den Bäumen, Herr Lippmann – oder ein gerodeter Wald – das ist der, wo die Windräder stehen? Welche Waldfläche speichert mehr Wasser? (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Mal sehen, ob Sie sich die Frage selbst beantworten können. Also zurück zu Ihren Versprechen zur Windindustrie im Wald. Liebe CDU, Sie bekommen es gerade live mit. Wissen Sie, warum man nie, wirklich niemals mit den GRÜNEN koalieren sollte? Weil dann Wortbruch zum Regierungsprogramm wird. (Beifall bei der AfD –
