Thomas Prantl
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Werte Regierungsparteien, Sie haben den Sachsen im Jahr 2019 im Koalitionsvertrag ein wichtiges Versprechen beim Windkraftausbau gegeben: keine Windräder im Wald. Nun ja, Regierungen machen ja nach der Wahl allzu gern Gebrauch von Unverbindlichkeiten; neue Erkenntnisse sind dann in der Regel die Ausrede für Wortbruch. Die AfD fordert Rechtsverbindlichkeit. Wir wollen keine Windräder in Sachsens Wäldern. Aber schön der Reihe nach! Die CDU erklärte in ihren Wahlprüfsteinen zur Landtagswahl 2019 – Zitat –: „Grundsätzlich halten wir die Ausweisung von Vorranggebieten im Wald für denkbar.“ Die SPD prüfte vor Jahren in einer Studie, wie viel Wald man in Sachsen ersatzlos für Windräder abschaffen könnte. Der Wähler hat's quittiert: Fast 50 % weniger Stimmen für die Sozis 2019 und eine halbierte SPD-Landtagsfraktion. Weiter so, Genossen, die Richtung stimmt, noch ein kleiner Schritt, noch 2 % weniger und wir sagen Auf Wiedersehen!, (Beifall bei der AfD) weil rote Umweltzerstörer im Parlament der Sachsen nämlich keiner gebrauchen kann! (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Ach, herrje, jetzt kommt das Feuerwerk!) Ganz überraschend die GRÜNEN: Die GRÜNEN stimmten auf ihrem Landesparteitag 2019 einstimmig gegen Windenergie im Wald, und der GRÜNEN-Staatsminister Wolfram Günther erklärte gerade hier im „Waldblick“, Meine Damen und Herren, wir kommen jetzt zum des Entwurfs für den Freistaat Sachsen Gesetzentwurf der Fraktion AfD Beschlussempfehlung des Ausschusses Umwelt und Landwirtschaft (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Sie dürfen nichts hochhalten!) dem Info-Magazin der Stiftung Wald für Sachsen: Wir brauchen mehr Wald – mehr Wald – für Kohlenstoffspeicher. Mehr ist das Gegenteil von weniger, Herr Lippmann, bekommen Sie das hin? (Beifall bei der AfD –
