Rico Gebhardt
Wer macht den Haushalt? Ihr? Da klatscht ihr, das finde ich gut!) Jetzt werden wir nach meiner Rede die AfD hören. Ich hoffe, dass Sie den Unterschied zwischen kurzfristigen Wetterphänomenen und langfristigen Klimafolgen bzw. Klimaveränderungen in aller Tragweite unterscheiden können. (Jan-Oliver Zwerg, AfD: Aber nicht so wie ihr!) Nehmen wir einmal das Beispiel des Ozons. Ein Gärtner sagte zu mir: „Als ich Kind war, konnte ich problemlos lange draußen spielen, ohne dass meine Haut rot wurde. Meine Enkel müssen heute bereits nach zehn Minuten den Sonnenschutz haben, weil sonst die Haut verbrennt.“ Das sind nur 30, 40 Jahre Unterschied. Also: Da ist schon etwas mit unserem Klima los. Darüber dürfen Sie nicht weiter hinwegschauen, meine sehr geehrten Damen und Herren von der AfD. Aber zurück zum Thema. Wir haben eine Aktuelle Debatte, in der es offensichtlich auch um die Überschwemmung und das Wasser gehen soll. Auch hierbei möchte ich deutlich machen: Wir müssen lernen, mit der Wasserknappheit umzugehen. Bisher haben wir keinen flächendeckenden Wasserstress in Deutschland. Trotzdem gibt es regional große Unterschiede in der Wasserverfügbarkeit. Wir müssen mit der Industrie darüber sprechen, dass wir Trinkwasser nicht weiter für die betrieblichen Abläufe verwenden können, sondern dass wir Brauchwassersysteme brauchen. Wir müssen vorsorgen. Dafür brauchen wir wiederum Wasserspeicher. Wir müssen Wasserressourcen aufbauen. Wir müssen die Wasserwiederverwendung immer mit bedenken und Wasserverteilungssysteme im Blick behalten. Das können wir auch bei uns zu Hause, im Privaten machen, genauso wie wir es von der Industrie fordern. Deshalb bin ich so dankbar für die Debatte, dass wir darüber heute miteinander diskutieren können. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. (Beifall bei der CDU und des Staatsministers Wolfram Günther) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Die AfD-Fraktion, bitte. Herr Abg. Urban.
