Sabine Friedel
Das ist peinlich!) Wir betreiben hier ja keine Geschichtsstunde. Warum wird das hier im Parlament diskutiert, heute? Natürlich wäre es wünschenswert, wenn über die Geschichte der DDR etwas mehr in der Schule gebracht würde. Aber hier geht es doch darum – so habe ich Ihren Titel verstanden –, aufgrund dieses Gedenkens etwas für die Zukunft und im Hinblick auf die Gegenwart zu sagen und zu erreichen. Daher diese Kritik. Was können wir daraus lernen? Die Opfer, vor denen können wir uns verneigen, wie ich es gesagt habe. Die können wir nicht mehr lebendig machen. Aber diejenigen, die heute möglicherweise zu Opfern werden könnten, die können wir schützen, und darum ging es mir. Es geht um die gegenwärtige Debatte. Deshalb gehört sie in dieses Hohe Haus und nicht in die Schule, in den Geschichtsunterricht. (Zurufe von den LINKEN und der SPD: Doch!) Danke schön. (Beifall bei der AfD – Christian Hartmann, CDU, steht am Mikrofon.) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Noch eine Kurzintervention? – Moment. Nein, wir hatten schon zwei Kurzinterventionen. Das tut mir sehr leid. Jetzt kommt die Fraktion DIE LINKE zu Wort. Frau Neuhaus-Wartenberg, bitte.
