Alexander Dierks
Sehr geehrter Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Das gerade Gehörte lässt mich fast sprachlos zurück. (Zurufe von der AfD: Oh!) Deshalb möchte ich zu Beginn meiner Rede das Aufgreifen, was Herr Popp in seiner Rede gesagt hat und auch in den Ausführungen von Petra Köpping zum Ausdruck kam. Ich möchte nämlich einen ganz herzlichen Dank aussprechen. (Beifall des Abg. Frank Richter, SPD) Nach anderthalb Jahren Pandemie können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen. Wir müssen im Rückblick aber auch sagen, dass das nicht möglich gewesen wäre: natürlich durch die große Disziplin der Bürgerinnen und Bürger in diesem Land, vieler Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, die über die Grenzen der Erschöpfung gearbeitet haben, aber auch nicht ohne die vielen fleißigen, kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung und in allen Bereichen unseres Staatswesens. Dafür ganz herzlichen Dank! (Beifall bei der CDU, den BÜNDNISGRÜNEN, der SPD und der Staatsregierung) Das, was Sie hier von sich geben, ist zutiefst ekelhaft. Das wissen Sie wahrscheinlich selbst. (Zurufe von der AfD: Oh!) Wenn Sie sich hier hinstellen und zum wiederholten Male die Toten dieser Pandemie – (Thomas Prantl, AfD: Lügenbaron!) – zur persönlichen Schuld derjenigen erklären, die in diesem Jahr Verantwortung getragen haben, dann ist das zutiefst ekelhaft. (Beifall bei der CDU, den BÜNDNISGRÜNEN, der SPD und der Staatsregierung) Ich kann Ihnen wirklich nur empfehlen, vor jedem Plenum die Reden anzuhören, die Sie zuvor hier gehalten haben. Sie drehen sich Ihre Argumentation nämlich immer so hin, wie Sie es gerade wollen. Jetzt sprechen Sie zumindest von Übersterblichkeit. Ich kann mich noch an Reden erinnern, (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Richtig!) wonach es diese Übersterblichkeit vermeintlich überhaupt nicht gegeben hat. (Dirk Panter, SPD: Hört, hört! –
