Dr. Matthias Rößler
Meine sehr verehrten 7. Sächsischen Landtags. Gestatten Sie mir am Anfang der heutigen Plenarsitzung, bevor wir in die Tagesordnung eintreten, einige Worte des Gedenkens und Erinnerns. Gestern vor 80 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Die Nationalsozialisten entfesselten einen Vernichtungskrieg von unvorstellbarem Ausmaß, der 27 Millionen Menschen, darunter zwei Drittel ermordete Zivilisten, das Leben kostete. Tausende Dörfer und Städte der Ukraine, Weißrusslands und Russlands wurden regelrecht bis auf die Grundmauern zerstört. Dieser ideologische Kreuzzug bedeutete überdies eine schwarze Stunde für das europäische Judentum. Die Endlösung der Judenfrage, der Holocaust, war einer der wesentlichen Gründe für den auf Vernichtung angelegten Weltanschauungskrieg. Im Lichte der Gegenwart sollte glaubhaftes Erinnern vor allem darin bestehen, weiter zur Versöhnung und zur Verständigung beizutragen, besonders gegenüber unseren östlichen Nachbarn, besonders gegenüber Russland. Eine Orientierung für unser Handeln heute geben uns dabei die in der Verfassung festgeschriebenen Grundwerte, allen Tagesordnungspunkt Bericht der Staatsregierung Ich werde jetzt versuchen, das Rednerpult anzuschalten. Ich will Sie, verehrte Kolleginnen und Kollegen, darauf hinweisen: Wir haben heute einige Probleme mit unserer Redeanlage. Wir werden diese hier vorn operativ und aus der Regie überwinden. Das nur als kleiner Hinweis, wenn es da und dort vielleicht 20 Sekunden länger dauert – wie jetzt gerade. Bericht der Staatsregierung zur Corona-Pandemie: Ich übergebe das Wort an Frau Staatsministerin Köpping und Herrn Staatssekretär Popp. Sehr geehrte Frau Staatsministerin, Sie werden beginnen.
