Nico Brünler
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich glaube tatsächlich, dass einige Äußerungen, so wie sie jetzt von der AfD gekommen sind, nicht unwidersprochen bleiben können. Deshalb bin ich tatsächlich noch einmal nach vorn gegangen. Was mein Vorredner gesagt hat, was er an „Schweinereien“ der Arbeitgeber beschrieben hat – deshalb verstehe ich auch Ihren Redebeitrag nicht so richtig –, das gibt uns eigentlich gerade recht in dem, was wir hier fordern. Sie haben ja nichts davon entkräftet, sondern im Gegenteil, Sie haben gesagt, wie wichtig eigentlich unser Anliegen sei, das wir hier vortragen. Auch wenn Sie meine Parteikollegin Sabine Zimmermann hier extra angesprochen haben: Was hat sie denn falsch gemacht? Sie hat es genau richtiggemacht. Sie hat gezeigt, dass DIE LINKE an der Seite der arbeitenden Bevölkerung steht. Das ist vorbildlich. (Beifall bei den LINKEN – Unruhe bei der AfD) Meine Damen und Herren, wenn mein Vorredner behauptet, der DGB hätte sich nicht positioniert – ja, es ist wahr, er hat wahrscheinlich nichts vom Geschwurbel von Attila Hildmann oder Querdenkern gesagt. Aber nein, der DGB hat sich sehr wohl zu den Beschäftigten während Corona positioniert. Wer das leugnet wie Sie, hat entweder keine Ahnung oder ist ein frecher Lügner. (Beifall bei den LINKEN) Herr Hütter, zu Ihnen: Sie haben gesagt, das Geld, das an die Beschäftigten verteilt wird, müsse erst verdient werden. Na klar muss es das, aber wer verdient es denn? Es verdienen jene, die jeden Tag auf Arbeit gehen und acht Stunden als Beschäftigte ihre Zeit opfern. (Beifall der Abg. Sabine Friedel, SPD – Zuruf des Abg. Carsten Hütter, AfD) – Hören Sie zu, Herr Hütter! Die Beschäftigten sind – – (Starke Unruhe bei der AfD und den LINKEN) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Meine Herren!
