landtag.sachsen.de ↗

Thomas Prantl

AfD 21.05.2021 Sitzungen 7/31

Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kollegen! Liebe Frau Schaper! Es war nicht meine Absicht, Sie mit den Mutterkühen fachlich zu überfordern. (Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE) Deshalb gehe ich noch einmal – extra für Sie – auf die Nutztierhaltung ein. Zum Thema gehört, dass die Nutztierhaltung die meisten Tiere betrifft, Herr Gebhardt. Das ist die Realität. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Es gibt noch einen zweiten Titel der Aktuellen Debatte!) Die Marktmacht der globalen Fleischindustrie kennen wir. Die Lobbyisten in Brüssel kümmern sich darum, dass das so bleibt. Sprechen wir also einmal über die Konsumentenseite. Wie ist es denn um die Kaufkraft der Verbraucher bestellt, mehr tierwohlgerechte Produkte zu kaufen? Wie Sie wissen, arbeiten die Deutschen dank Ihrer Politik mehr als die Hälfte des Jahres für Steuern und Abgaben. Ununterbrochen steigende Energie- und Kraftstoffpreise, die Besteuerung des Spurengases und Pflanzennährstoffes Kohlendioxyd – das sind rot-grüne CDU-Projekte, mit denen Sie die Kaufkraft Hunderttausender Verbraucher kräftig schröpfen. Ein parlamentarischer Geschäftsführer der GRÜNEN, wie Herr Lippmann, der gerade nicht anwesend ist, kann sich natürlich jeden Tag sein Bio-Hähnchen für 25 Euro im Bioladen leisten. Nach Ihrer vorgestern beschlossenen Diätenerhöhung dürften es auch gern zwei oder drei sein. Die breite Masse der Arbeiter und Angestellten aber, denen Sie ihr hart erarbeitetes Einkommen aus der Tasche ziehen, können sich das tierwohlgerechte Produkt eben nicht leisten. (Beifall bei der AfD) Unsere Senioren mit ihren Minirenten können sich den Bio-Käse und das Bio-Hähnchen eben leider auch nicht leisten.

Alle Reden von Thomas Prantl Protokoll ↗