Dr. Rolf Weigand
Vielen Dank, Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Bei Nachhaltigkeit denkt man als Freiberger immer an Carlowitz, der ja sagte, wir können aus dem Wald nur so viel Holz entnehmen, wie es in bestimmter Zeit wieder nachwächst, und den Nachhaltigkeitsgedanken geprägt hat. Dann sieht man Bildung für nachhaltige Entwicklung und denkt, das muss so etwas Ähnliches in Sachsen sein. Wenn man hineinschaut, dann gibt es Vielfalt, Migration und Toleranz. Das hat für mich nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Workshops wie „Flucht und Menschenrechtsverletzung an der EU-Außengrenze“, „Flucht und Migration in Europa“ oder Unterrichtsaufgaben zu Pro Asyl – ich hatte sie zur Einführung des Kapitels gebracht –, wodurch die Kinder dafür sensibilisiert werden, dass die Abschiebung durch Rechtshilfe verhindert wird. (Juliane Nagel, DIE LINKE: Das ist rechtsstaatlich!) Diesen ideologischen Irrsinn, diese Verdrehung von Nachhaltigkeit lehnen wir ab. Wir als AfD stehen für Nachhaltigkeit für Umwelt und Ressourcenschutz. Eine Zweckentfremdung des Begriffes Nachhaltigkeit für Bildung für nachhaltige Entwicklung in Höhe von 1,8 Millionen Euro lehnen wir ab, wollen sie kürzen und bitten um Ihre Zustimmung. – Vielen Dank. (Beifall bei der AfD) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war Kollege Dr. Weigand mit der Einbringung. Gibt es hierzu Redebedarf? – Frau Kollegin Melcher an Mikrofon 3; bitte schön.
