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Dr. Rolf Weigand

AfD 20.05.2021 Sitzungen 7/30

Vielen Dank, Herr Präsident. Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wir hatten hier vor wenigen Wochen eine Anhörung zu unserem Antrag „Mobbing in Schulen entschieden entgegentreten“. Ich möchte daraus zitieren: „Mobbing ist kein Problem der Schulen, sondern Mobbing ist ein Problem unserer Gesellschaft. Es zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten, und es betrifft alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens“, so Carsten Stahl als Sachverständiger. Am 24. September vergangenen Jahres schlug der Verband Bildung und Erziehung Alarm. Eine von ihm in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage unter 1 300 Schulleitungen zeigte, dass die Gewalt gegen Lehrkräfte gegenüber 2018 deutlich zugenommen hatte. Auch die Kleine Anfrage von mir zeigt: Im Schuljahr 2019/2020 gab es knapp 70 Mobbingfälle an Schulen in Sachsen. Es ist mit einem erheblichen Anstieg im vergangenen und im laufenden Schuljahr zu rechnen. Da hat sich viel in den Bereich der WhatsAppGruppen und der Heimbeschulung zurückgezogen. Die Schulleiterin Frau Grube merkte in der Anhörung an, bisher gibt es keine konkreten Ansprechpartner oder Abteilung für Mobbing an den LaSuB-Stellen. Das muss sich ändern. Wir brauchen einen systematischen Umfang zur Bewältigung von Mobbingfällen, und wir wollen das damit schaffen. Wir wollen die eingerichtete Stelle nicht nur als Antidiskriminierung etwas nebulös bezeichnen, sondern klar eine Aufgabe geben und sagen, das soll eine Anti-Mobbing-Stelle werden, wo zukünftig durch Personalumstrukturierung im Ministerium Stellen geschaffen werden, wo Ansprechpartner für die Schulen etabliert werden, und wir bitten Sie dafür um Ihre Zustimmung. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war Kollege Dr. Weigand mit der Einbringung. Gibt es hierzu Redebedarf seitens der Fraktionen? – Frau Kollegin Melcher am Mikrofon 3.

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