Volkmar Zschocke
Vielen Dank, Herr Präsident. Auch wir halten die Erhöhung der Mittel für die Naturschutzverbände für wünschenswert. Dennoch werden wir Ihren Antrag ablehnen. Sie begründen den Antrag jetzt mit steigenden Kosten und wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen. Das ist auf jeden Fall eine nachvollziehbarere Begründung als Ihre ursprüngliche. Dennoch möchte ich darauf verweisen, dass neben den im Haushaltsplan bereits eingeplanten Finanzmitteln für anerkannte Naturschutzvereinigungen der Naturschutz und die Landschaftspflege in diesem Doppelhaushalt in einem völlig neuen Umfang unterstützt werden. Ich danke ausdrücklich den Koalitionsfraktionen, dass sie diesen Weg mitgehen. Von diesen zusätzlichen Mitteln wird natürlich auch der ehrenamtliche Naturschutz partizipieren, sei es im Rahmen der Richtlinie Natürliches Erbe oder im neuen Landesnaturschutzprogramm. Wir stellen zudem zusätzlich Mittel bereit, um gerade den kleineren Akteuren Beteiligungen an den Programmen zu ermöglichen. Man kann sicherlich immer mehr fordern. Der Haushaltsentwurf der Staatsregierung und auch das, was im Parlamentsverfahren seitens der Koalition zusätzlich geschaffen wurde, sind schon ein sehr deutliches Bekenntnis zum Naturschutz. Darin drückt sich, Frau Mertsching, auch unsere Wertschätzung der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit und natürlich der Naturschutzverbände aus. Aus dem Grund lehnen wir den Antrag ab. (Beifall der Abg. Franziska Schubert, BÜNDNISGRÜNE)
